PRESSEMITTEILUNG
STUTTGARTER SCIENTOLOGEN FORDERN AUFLÖSUNG VON "SEKTEN-ARBEITSGRUPPE" IM KULTUSMINISTERIUM
(STUTTGART) In einer am Dienstag bei Peter Straub, dem Präsidenten des Landtags von Baden-Württemberg, eingereichten Petition, fordern 59 Stuttgarter Scientology-Mitglieder die Auflösung der im Kultusministerium angesiedelten "Interministeriellen Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen". Anlass für die Petition ist die jahrelange systematische Diskriminierungspolitik der Arbeitsgruppe unter Hans-Werner Carlhoff.
"Während Herr Carlhoff konsequent den Dialog verweigert, organisiert er die Diskriminierung unserer Mitglieder. So etwas ist in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat nicht tolerierbar", so Scientology-Sprecherin Maja Nüesch stellvertretend für die Petenten.
In einer 11 Punkte umfassenden Begründung werfen die Scientologen
dem Leiter der "Arbeitsgruppe" Hans-Werner Carlhoff zahlreiche Beispiele
von Amtsmissbrauch, Diskriminierung, Desinformation, mangelnde Transparenz
und eine massive
Verschwendung von Steuergeldern vor.
Besonders empört reagierten die Scientologen auf einen kürzlich von Carlhoff gezogenen Vergleich zwischen Drogen und Religion. Mit diesem "Drogen-Vergleich" fühlen wir unser religiöses Bekenntnis durch Herrn Carlhoff zutiefst herabgewürdigt. Mit dieser unverblümt zur Schau getragenen "Religion ist Opium fürs Volk"-Ideologie ist er als Repräsentant einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft untragbar geworden und wäre bei den Betonministern in China besser aufgehoben. Dort könnte er das Hohe Lied der „guten" Religion, weil staatlich genehmigten, und der „bösen" Religion, weil neu und expandierend, auf dem nächsten Parteitag zum Thema „Falun Gong" vortragen.
Hinzu kommt, dass es weltweit keine Religionsgemeinschaft gibt, die
sich so umfassend und erfolgreich gegen den Drogenmissbrauch und die
Abhängigkeit
einsetzt, wie die Scientology Kirche und ihre Mitglieder. Mit den Kampagnen
"Klar Denken" und "Sag NEIN zu Drogen, Sag JA zum Leben" haben die Scientologen
Anfang 2001 den Grundstein für die größte
Anti-Drogen Kampagne in Europa gelegt, die von der Kirche bisher
durchgeführt
wurde.
Dazu sind auch in Stuttgart zahlreiche Veranstaltungen geplant.
Für den Inhalt und weitere Informationen:
Maja Nüesch, Scientology Kirche Stuttgart, 0711-242531