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München, 01.04.1998
  PRESSEMITTEILUNG:

 

UN-SONDERBERICHTERSTATTER PROFESSOR AMOR BESTÄTIGT VOR DER
 MENSCHENRECHTSKOMMISSION IN GENF:

 SCIENTOLOGEN SIND IN DEUTSCHLAND MIT EINEM KLIMA RELIGIÖSER
 INTOLERANZ KONFRONTIERT.

Der UN-Sonderberichterstatter zur Beseitigung von Intoleranz und  Diskriminierung aufgrund der Religion oder Überzeugung, Professor  Abdelfattah Amor, der Deutschland im Herbst letzten Jahres für 11 Tage besucht hatte, um die Vorwürfe religiöser Intoleranz durch Vertreter der deutschen Regierung zu untersuchen, erstattete jetzt  persönlich Bericht gegenüber der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in Genf von seinem Deutschlandbesuch.

Gemäß der offiziellen Presseerklärung der Vereinten Nationen äußerte Prof. Amor darin: "Hinsichtlich anderer Gruppierungen und Gemeinschaften gibt es keine Behinderung ihrer Aktivitäten mit der Ausnahme der Scientology Kirche. Was jene Gruppierung zu konfrontieren hat, kann als ein Klima der argwöhnischen oder latenten Intoleranz bezeichnet werden."

Während seiner Rede auf der 54sten Sitzung der UN- Menschenrechtskommission in Genf forderte Prof. Amor, daß die deutsche Regierung  "jenseits der täglichen Regierungsgeschäfte strategische Maßnahmen ergreifen muß, um Intoleranz im Bereich der Religion und der Überzeugung zu verhindern".

Der UN-Sonderberichterstatter kommentierte die Situation moslemischer Minderheiten in Deutschland als "weit weniger positiv" als beispielsweise die der jüdischen Gemeinde.

Die Ergebnisse der Untersuchung Prof. Amors wurden von Wissenschaftlern und Menschenrechtsexperten begrüßt, die seit 8 Jahren eine Untergrabung der Grund- und Menschenrechte in Deutschland mit wachsender Besorgnis beobachten.

Irving Sarnoff, Geschäftsführer und Gründer der "Friends of the United Nations", erklärte, der UN- Sonderberichterstatter bestätige in seinem Bericht eine Reihe von Maßnahmen gegenüber religiösen Minderheiten, die bereits vom US-Außenministerium, vor der OSZE und anderen Menschenrechtsgremien kritisch aufgegriffen worden waren.

Für mehr Informationen:

 Sabine Weber/Georg Stoffel
 089/27817733 oder -37