ZURÜCK

PRESSEMITTEILUNG

01.09.1999
SCIENTOLOGY BEGRÜSST DAS OFFENE WORT ZUR ABLEHNUNG DER BEOBACHTUNG
DURCH DEN NORDRHEIN-WESTFÄLISCHEN VERFASSUNGSSCHUTZ- CHEF
FRITZ ACHIM BAUMANN

"Auch wenn wir die vom Verfassungsschutz-Chef Nordrhein- Westfalens erneut ausgesprochenen Klassifizierungen unserer Religionsgemeinschaft nicht teilen", so ein Sprecher der Scientology Kirche Deutschland in München, "begrüßen wir die Ablehnung der Beobachtung und das offene Wort des Verfassungsschützers Baumann."

Dadurch würde definitiv zur Versachlichung der teilweise hysterisch geführten Scientology-Diskussion beigetragen.

Insbesondere Vertreter der Amtskirchen und ihnen nahestehende Politiker wie unter anderem der bayerische Innenminster Beckstein haben die Öffentlichkeit und die Politik über Jahre hinweg mit Schauermärchen und Horrorvisionen aufgepeitscht. Mit der Stigmatisierung, durch ihre Menschenrechtsverletzungen und der Diskriminierung von Scientologen haben Beckstein & Co. dem internationalen Ruf Deutschlands schweren Schaden zugefügt.

Gerade jetzt hat Scientology eine neue Broschüre unter dem Titel "VERFASSUNGSSCHUTZ ALS RUFMORDINSTRUMENT" herausgegeben und erstmals umfassend für die Öffentlichkeit zum Thema der Beobachtung ihrer Gemeinschaft durch die Verfassungsschutzbehörden Stellung genommen. Mit einer Auflage von 15.000 verschickten Exemplaren will die Religionsgemeinschaft in ganz Deutschland über Hintergründe informieren.

Rechtsanwalt Wilhelm Blümel aus München, selbst kein Mitglied der Gemeinschaft, aber Rechtsvertreter der Scientology Kirche seit mehr als 15 Jahren, schreibt im Vorwort der Publikation: "Die Überwachung einer Glaubensgemeinschaft mit geheimdienstlichen Mitteln ist zweifellos im obersten Bereich der Brutalitätsskala religiöser Verfolgung angesiedelt. Sie verletzt die betroffenen Menschen zutiefst in ihrem sozialen Geltungsanspruch. Sie stigmatisiert sie und grenzt sie aus und stellt damit einen Angriff auf ihre Menschenwürde dar."

Für mehr Informationen:
Sabine Weber - 089/27817733 oder -38