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PRESSEMITTEILUNG

02.03.1998
  SCIENTOLOGY KIRCHE:

 "ENQUETE-KOMMISSION PROPAGIERT IN DEN USA MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN

ALS NEUESTEN DEUTSCHEN EXPORTSCHLAGER"

Als "beispiellose Verschwendung von Steuergeldern für ein unsauberes Täuschungsmanöver zur Schadensbegrenzung" hat die Scientology Kirche Deutschland e.V. (Sitz München) eine USA-Reise von Mitgliedern einer Bundestags-Enquete attackiert.

Einzelne Enquete-Mitglieder hätten wohl "Kreide gefressen, um sich bei Gesprächen in Amerika als Wolf im Schafpelz zu tarnen", heißt es in der Mitteilung der Scientologen. Sie nehmen besonders drei Enquete- Mitglieder aufs Korn: So hätte die Kommissionsvorsitzende Ortrun Schätzle (CDU) im Juli letzten Jahres fast einen Amoklauf veranstaltet, als sie in einem Bahnhof in Basel eine Werbung für ein Scientology- Buch entdeckte. (Quelle: Badische Zeitung vom 15.7.97)

Noch im Februar betonte Schätzle bei einer Veranstaltung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU in Bonn ganz offen, daß es ihr um die Erhaltung des "christlichen Wertesystems" gehe. (Quelle: Kölnische Rundschau vom 13.2.98). Renate Rennebach (SPD-Obfrau in der Enquete) und die Hamburgerin Ursula Caberta (Enquete-Sachverständige) müssen sich wegen diskriminiernder Handlungen gegen Scientologen nach rechtskräftigen Urteilen des Oberlandesgerichts Hamburg als

"Menschenrechtsverletzerin" titulieren lassen. Caberta dürfen die Scientologen sogar straflos "Mißachtung des Grundgesetzes,
Amtsmißbrauch und Verletzung des Datenschutzes" nachsagen, da hierfür nach Auffassung des Oberlandesgerichts Hamburg hinreichende Anhaltspunkte vorhanden seien. (Quelle: Urteil des Oberlandesgericht Hamburg vom 8.10.96 und 10.2.98, sowie Frankfurter Allgemeine vom 25.2.98).

"Wenn diese Enquete-Mitglieder jetzt versucht haben eine faire und rechtsstaatliche Behandlung religiöser Minderheiten in Deutschland vorzugauckeln, ist dies genauso abwegig, wie die Behauptung mittelalterlicher Inquisitoren, ihnen wäre nur das Seelenheil ihrer Opfer am Herzen gelegen. Was dürfen sich diese Leute eigentlich noch erlauben?", fragen die Scientologen.

Hätten sich die Enquete-Mitglieder in den USA wirklich über die Arbeit der Scientology Kirche informieren wollen, hätten sie mühelos  folgende Fakten für das Jahr 1997 erfahren können:

- 371.000 Stunden Nachhilfeunterricht wurden Kindern in Großstädten durch ehrenamtliche Scientologen gegeben, die diesen Kindern halfen, Lesen und Schreiben zu lernen, sie von der Straße holten und ihnen ein Ziel im Leben gaben.

- Mehr als 500 ehrenamtliche Helfer des von der Kirche unterstützen Programms zur Resozialisierung von Kriminellen, genannt "Criminon", haben ein "Weg zum Glücklichsein-Programm" in über 750 Gefängnissen und Haftanstalten in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern durchgeführt.

- 106.000 Personen wurde durch Narconon - einem Drogenrehabilitationsprogramm, das auf den Prinzipien des
 Scientology- Begründers L. Ron Hubbard basiert - geholfen.

"Die Enquete-Mitglieder waren ganz offensichtlich nicht an den Tausenden von Menschen, denen geholfen wurde, interessiert. Sie sind  in den USA vielmehr auf der Suche nach trüben Informationen gewesen, um ihre zum Scheitern verurteilte Diskriminierungskampagne irgendwie zu rechtfertigen," betonen die Scientologen.

Für den Inhalt und weitere Informationen: Georg Stoffel, Scientology Kirche Deutschland