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PRESSEMITTEILUNG

05.03.1998
 

SCIENTOLOGY KIRCHE KÜNDIGT INTERNATIONALE KONFERENZ FÜR RELIGIONS-
 FREIHEIT UND MENSCHENRECHTE ENDE MAI 1998 IN DEUTSCHLAND AN

"WIR WERDEN DEN STIMMEN DER OPFER RELIGIÖSER DISKRIMINIERUNG
 GEHÖR VERSCHAFFEN"

Anläßlich der Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen, hat die Scientology Kirche im Namen der interreligiösen Vereinigung  "Freedom for Religions in Germany" - kurz FRG - für Ende Mai 1998  eine internationale Konferenz für Religionsfreiheit und Menschenrechte mit Experten aus aller Welt in einer deutschen Großstadt - voraussichtlich Frankfurt - angekündigt. Der genaue Tagungsort steht derzeit noch nicht fest. Dies teilte die Scientology Kirche Deutschland e.V. (Sitz München) am Donnerstag mit.

Bereits am 27. Oktober 1997 hatte der Sprecher der Scientology Kirche International, Mike Rinder, vor über 10.000 Demonstranten in Berlin angekündigt: "Berlin ist nur der Anfang. Wir werden nicht ruhen, bis jedem einzelnen in Deutschland - gleichgültig welcher Rasse, Religion oder Hautfarbe - die Rechte gewährt werden, die die Gesetze garantieren: ohne Schikane, ohne Ungerechtigkeiten und ohne Furcht vor Repressalien."

"Trotz diverser Lippenbekenntnisse ist ein Gesinnungswandel für Religionsfreiheit und Menschenrechte bei den verantwortlichen
Politikern der Bundesrepublik nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die schockierende Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen in den letzten zwei Monaten des Jahres 1998 allein umfaßt bereits jetzt rund 700 Seiten und ein Ende ist nicht in Sicht," betont Sabine Weber Sprecherin der Scientology Kirche in Deutschland.

Daher sind in ganz Europa in den nächsten Wochen und Monaten Veranstaltungen zum Thema Religionsfreiheit und Menschenrechte geplant, die unter anderem auch eine Expertenkonferenz beinhalten. Betroffene sollen dort die Möglichkeit erhalten, ihre Situation im Detail zu schildern. Darunter auch Scientology-Mitglieder, die wegen religiöser Diskriminierung in Deutschland ihre berufliche Existenz verloren und deshalb heute im Ausland leben.
 
"Wir unterstützen und fördern derartige Veranstaltungen, weil wir den Stimmen der Opfer Gehör verschaffen wollen und um sie zu ermutigen, sich für ihre Rechte einzusetzen. Religion, Rasse oder Hautfarbe spielen nach unserem religiösen Selbstverständnis dabei keine Rolle", erklärt Scientology-Sprecherin Sabine Weber.

Während der Bundesaußenminister Kinkel und Mitglieder einer Bonner Enquete-Kommission eifrigst darum bemüht sind, die Wogen des immer lauter werdenden Protestes aus dem Ausland zu glätten, bleiben die Rügen gegenüber der Bundesrepublik für ihre menschenverachtende Diskriminierungspolitik von den international anerkanntesten Gremien seit 1993 und in mehr als 12 Menschenrechtsberichten unwiderlegt.

Sachbeschädigungen in Hamburg, München und Stuttgart, zerschlagene Schaukästen, beschmierte Plakate, verbale Attacken,
Entlassungen und Ausschlußverfahren allein aufgrund der Religionszugehörigkeit, verbale und wirtschaftliche Drohungen
gegen Verlage und Werbefirmen, nur weil sie Werbung für ein Buch des Scientology-Gründers publiziert hatten, gehören dabei zu den alltäglicheren Vorfällen.

Im Raum München wurden einer Scientologin 13 Autoreifen zerstochen, schließlich wurden ihr Auto und das Gartenhäuschen ihres Vaters angezündet. Sie erstattete in jedem Fall Strafanzeige. Der vorbestrafte Hauptverdächtige und Nicht-Scientologe beschuldigte jedoch Scientology-Mitglieder der Taten. Die Reaktion unter dem bayerischen Innenminister Beckstein? Nicht das Opfer wird geschützt, sondern Anfang Februar 1998 marschieren 130 Polizisten in die Kirche der geschädigten Scientologin
ein, um Beweismaterial gegen sie selbst und völlig unbeteiligte Scientologen zu sammeln. Laut Staatsanwaltschaft wollte man die beschuldigten Scientologen auf diese Weise nur als Täter ausschließen. Fakt ist, in der Öffentlichkeit wurde der Sachverhalt völlig entgegengesetzt präsentiert und die Hemmschwelle zu Haß und Gewalt gegenüber Scientologen dadurch bewußt und absichtlich weiter gesenkt.

Für den Inhalt und weitere Informationen: Sabine Weber, Scientology Kirche Deutschland