PRESSEMITTEILUNG
SCIENTOLOGY KIRCHE KÜNDIGT INTERNATIONALE KONFERENZ
FÜR
RELIGIONS-
FREIHEIT UND MENSCHENRECHTE ENDE MAI 1998 IN
DEUTSCHLAND AN
"WIR WERDEN DEN STIMMEN DER OPFER RELIGIÖSER
DISKRIMINIERUNG
GEHÖR VERSCHAFFEN"
Anläßlich der Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen, hat die Scientology Kirche im Namen der interreligiösen Vereinigung "Freedom for Religions in Germany" - kurz FRG - für Ende Mai 1998 eine internationale Konferenz für Religionsfreiheit und Menschenrechte mit Experten aus aller Welt in einer deutschen Großstadt - voraussichtlich Frankfurt - angekündigt. Der genaue Tagungsort steht derzeit noch nicht fest. Dies teilte die Scientology Kirche Deutschland e.V. (Sitz München) am Donnerstag mit.
Bereits am 27. Oktober 1997 hatte der Sprecher der Scientology Kirche International, Mike Rinder, vor über 10.000 Demonstranten in Berlin angekündigt: "Berlin ist nur der Anfang. Wir werden nicht ruhen, bis jedem einzelnen in Deutschland - gleichgültig welcher Rasse, Religion oder Hautfarbe - die Rechte gewährt werden, die die Gesetze garantieren: ohne Schikane, ohne Ungerechtigkeiten und ohne Furcht vor Repressalien."
"Trotz diverser Lippenbekenntnisse ist ein Gesinnungswandel
für
Religionsfreiheit und Menschenrechte bei den verantwortlichen
Politikern der Bundesrepublik nicht in Sicht. Im Gegenteil:
Die schockierende
Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen in den letzten
zwei Monaten
des Jahres 1998 allein umfaßt bereits jetzt rund 700
Seiten und ein
Ende ist nicht in Sicht," betont Sabine Weber Sprecherin der
Scientology
Kirche in Deutschland.
Daher sind in ganz Europa in den nächsten Wochen und
Monaten Veranstaltungen
zum Thema Religionsfreiheit und Menschenrechte geplant, die
unter anderem
auch eine Expertenkonferenz beinhalten. Betroffene sollen dort
die Möglichkeit
erhalten, ihre Situation im Detail zu schildern. Darunter auch
Scientology-Mitglieder,
die wegen religiöser Diskriminierung in Deutschland ihre
berufliche
Existenz verloren und deshalb heute im Ausland leben.
"Wir unterstützen und fördern derartige
Veranstaltungen,
weil wir den Stimmen der Opfer Gehör verschaffen wollen
und um sie
zu ermutigen, sich für ihre Rechte einzusetzen. Religion,
Rasse oder
Hautfarbe spielen nach unserem religiösen
Selbstverständnis dabei
keine Rolle", erklärt Scientology-Sprecherin Sabine Weber.
Während der Bundesaußenminister Kinkel und Mitglieder einer Bonner Enquete-Kommission eifrigst darum bemüht sind, die Wogen des immer lauter werdenden Protestes aus dem Ausland zu glätten, bleiben die Rügen gegenüber der Bundesrepublik für ihre menschenverachtende Diskriminierungspolitik von den international anerkanntesten Gremien seit 1993 und in mehr als 12 Menschenrechtsberichten unwiderlegt.
Sachbeschädigungen in Hamburg, München und
Stuttgart, zerschlagene
Schaukästen, beschmierte Plakate, verbale Attacken,
Entlassungen und Ausschlußverfahren allein aufgrund
der Religionszugehörigkeit,
verbale und wirtschaftliche Drohungen
gegen Verlage und Werbefirmen, nur weil sie Werbung
für ein Buch
des Scientology-Gründers publiziert hatten, gehören
dabei zu
den alltäglicheren Vorfällen.
Im Raum München wurden einer Scientologin 13 Autoreifen
zerstochen,
schließlich wurden ihr Auto und das Gartenhäuschen
ihres Vaters
angezündet. Sie erstattete in jedem Fall Strafanzeige. Der
vorbestrafte
Hauptverdächtige und Nicht-Scientologe beschuldigte jedoch
Scientology-Mitglieder
der Taten. Die Reaktion unter dem bayerischen Innenminister
Beckstein?
Nicht das Opfer wird geschützt, sondern Anfang Februar
1998 marschieren
130 Polizisten in die Kirche der geschädigten Scientologin
ein, um Beweismaterial gegen sie selbst und völlig
unbeteiligte
Scientologen zu sammeln. Laut Staatsanwaltschaft wollte man die
beschuldigten
Scientologen auf diese Weise nur als Täter
ausschließen. Fakt
ist, in der Öffentlichkeit wurde der Sachverhalt
völlig entgegengesetzt
präsentiert und die Hemmschwelle zu Haß und Gewalt
gegenüber
Scientologen dadurch bewußt und absichtlich weiter gesenkt.
Für den Inhalt und weitere Informationen: Sabine Weber, Scientology Kirche Deutschland