PRESSEMITTEILUNG
WEITERE RECHTLICHE NIEDERLAGEN FÜR HAMBURGER SCIENTOLOGY-BEAUFTRAGTE CABERTA
KORRUPTIONSSKANDAL BLEIBT IN SCHADENERSATZKLAGE VOR US-GERICHT
ZENTRALES THEMA
RICHTER ORDNEN ÜBER 5.000 DOLLAR SCHADENSERSATZ UND ERNEUTE
VERNEHMUNG
IN FLORIDA AN - BESCHWERDEN DER SENATSANGESTELLTEN VERWORFEN
(HAMBURG/TAMPA) Das Bezirksgericht Tampa (Florida) hat jetzt der "Scientology"-Beauftragten Ursula Caberta Kosten in Höhe 5249,50 Dollar auferlegt, die sie als Schadensersatz für unkooperatives Verhalten in einer gegen sie gerichteten Klage zu leisten hat. Nach einer weiteren Anordnung des Gerichts muss die Senatsangestellte bis spätestens 25. Februar zu einer weiteren Vernehmung in Florida erscheinen. Von Cabertas Anwälten dagegen eingereichte Beschwerden hat der Vorsitzende Richter des Bezirksgerichts James D. Whittemore verworfen.
In einem Diskriminierungs- und Schadenersatzfall, der von einem in den
USA lebenden deutschen Scientology-Mitglied vor dem Gericht in Tampa gegen
Caberta eingereicht wurde, versuchte sie sich immer wieder erfolglos auf
den "Federal Sovereign Immunities Act" zu berufen, auf ihre vermeintliche
Immunität als Senatsangestellte. Nach amerikanischen Recht wird
Immunität
aber nur gewährt, wenn rechtswidriges Verhalten ausgeschlossen werden
kann. Deshalb spielt in diesem Verfahren auch ein Korruptionsskandal eine
ganz wesentliche Rolle. Caberta hatte in eidesstattlichen Versicherungen
und Vernehmungen eingeräumt, von dem von ihr selbst als "Scientology-Feind
Nummer 1" präsentierten amerikanischen Finanzhai
Bob Minton privat Geld angenommen zu haben. In einer Hamburger
Tageszeitung wurde ein Betrag von 150.000 Mark genannt. Nachdem Caberta
unter Hinweis auf ein gegen sie bei der Hamburger Staatsanwaltschaft laufendes
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im US-Prozess
bisher Angaben dazu verweigerte, wird sie dazu die Karten in Kürze
wohl auf den Tisch legen müssen.
Frank Busch, Sprecher der Hamburger Scientologen: In den letzten Monaten
machte Ursula Caberta nur noch durch ihren peinlichen SPD-Austritt und
damit verbundenen Verbalattacken auf den jetzigen Innensenator Schill und
ein nebulöses Heftchen über Satanismus auf sich aufmerksam. Zuletzt
offenbarte sie ihr eingeschränktes Demokratieverständnis und
blamierte sich, als sie im Januar erfolglos versuchte, eine
Scientology-Ausstellung
im Cafe Seeterrassen zu verhindern. Wie überflüssig Cabertas
Stelle geworden ist, beweist auch die zunehmende Anerkennung der
Scientology-Kirche
in europäischen Nachbarstaaten. Nach Schweden und Italien, sprach
jetzt auch der Gerichtshof von Amsterdam die Abzugsfähigkeit von Spenden
an
die Scientology Kirche von der Einkommensteuer zu.
Für den Inhalt: Frank Busch, Telefon 0 40/35 60 07 0, Scientology Kirche Hamburg
Die drei aktuellen Anordnungen des Bezirksgerichts Tampa stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.