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PRESSEMITTEILUNG

08.02.2002


WEITERE RECHTLICHE NIEDERLAGEN FÜR HAMBURGER SCIENTOLOGY-BEAUFTRAGTE CABERTA

KORRUPTIONSSKANDAL BLEIBT IN SCHADENERSATZKLAGE VOR US-GERICHT
ZENTRALES THEMA

RICHTER ORDNEN ÜBER 5.000 DOLLAR SCHADENSERSATZ UND ERNEUTE VERNEHMUNG
IN FLORIDA AN - BESCHWERDEN DER SENATSANGESTELLTEN VERWORFEN
 

(HAMBURG/TAMPA) Das Bezirksgericht Tampa (Florida) hat jetzt der "Scientology"-Beauftragten Ursula Caberta Kosten in Höhe 5249,50 Dollar auferlegt, die sie als Schadensersatz für unkooperatives Verhalten in einer gegen sie gerichteten Klage zu leisten hat. Nach einer weiteren Anordnung des Gerichts muss die Senatsangestellte bis spätestens 25. Februar zu einer weiteren Vernehmung in Florida erscheinen. Von Cabertas Anwälten dagegen eingereichte Beschwerden hat der Vorsitzende Richter des Bezirksgerichts James D. Whittemore verworfen.

In einem Diskriminierungs- und Schadenersatzfall, der von einem in den USA lebenden deutschen Scientology-Mitglied vor dem Gericht in Tampa gegen Caberta eingereicht wurde, versuchte sie sich immer wieder erfolglos auf den "Federal Sovereign Immunities Act" zu berufen, auf ihre vermeintliche Immunität als Senatsangestellte. Nach amerikanischen Recht wird Immunität aber nur gewährt, wenn rechtswidriges Verhalten ausgeschlossen werden kann. Deshalb spielt in diesem Verfahren auch ein Korruptionsskandal eine ganz wesentliche Rolle. Caberta hatte in eidesstattlichen Versicherungen und Vernehmungen eingeräumt, von dem von ihr selbst als "Scientology-Feind Nummer 1" präsentierten amerikanischen Finanzhai
Bob Minton privat Geld angenommen zu haben. In einer Hamburger  Tageszeitung wurde ein Betrag von 150.000 Mark genannt. Nachdem Caberta unter Hinweis auf ein gegen sie bei der Hamburger Staatsanwaltschaft laufendes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im US-Prozess bisher Angaben dazu verweigerte, wird sie dazu die Karten  in Kürze wohl auf den Tisch legen müssen.

Frank Busch, Sprecher der Hamburger Scientologen: In den letzten Monaten machte Ursula Caberta nur noch durch ihren peinlichen SPD-Austritt und damit verbundenen Verbalattacken auf den jetzigen Innensenator Schill und ein nebulöses Heftchen über Satanismus auf sich aufmerksam. Zuletzt offenbarte sie ihr eingeschränktes Demokratieverständnis und blamierte sich, als sie im Januar erfolglos versuchte, eine Scientology-Ausstellung im Cafe Seeterrassen zu verhindern. Wie überflüssig Cabertas Stelle geworden ist, beweist auch die zunehmende Anerkennung der Scientology-Kirche in europäischen Nachbarstaaten. Nach Schweden und Italien, sprach jetzt auch der Gerichtshof von Amsterdam die Abzugsfähigkeit von Spenden an
die Scientology Kirche von der Einkommensteuer zu.

Für den Inhalt: Frank Busch, Telefon 0 40/35 60 07 0, Scientology Kirche Hamburg

Die drei aktuellen Anordnungen des Bezirksgerichts Tampa stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

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