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ESSEMITTEILUNG                                               
 8. März 2004

US-GERICHT VERDONNERT SEKTENBEAUFTRAGTE URSULA CABERTA ZU 5.249,50 DOLLAR FÜR NICHTERSCHEINEN ZUR ZEUGENVERNEHMUNG

US-Gericht rügte Cabertas Verhalten bereits am 16. November 2001 als „ausweichend“, „unkooperativ und „streitsüchtig“.

Wer zahlt die Zeche? Caberta selbst oder wieder einmal die Stadt Hamburg

(Tampa, Florida, USA/Hamburg) Der United States District Court in Tampa, Florida hat die Hamburger AGS-Leiterin und Senatsangestellte Ursula Caberta
am 2. März 2004 wegen Nichterscheinens zur Zeugenvernehmung im Hamburger US-Generalkonsulat zu einer Zahlung von insgesamt 5.249,50 Dollar an den
Scientologen und Kläger Hubert H. verurteilt (Az: 8:00-CV-1528-T-27EAJ). Cabertas eigener Antrag auf Kostenerstattung wurde in einem weiteren
Gerichtsbeschluss gleichen Datums abgelehnt.

Der Fall hatte bereits Mitte 2000 seinen Anfang genommen. Der deutsche Scientologe Hubert H. wohnhaft in den USA hatte aufgrund einer von Ursula
Caberta entwickelten menschenrechtsverletzenden „Schutzklausel“ gegen Scientologen einen Kunden verloren und reichte daraufhin Klage wegen
Diskriminierung und Schadenersatz gegen Ursula Caberta in Florida ein. Seit dieser Zeit hatte Caberta versucht, etwaige Anweisungen des Gerichts zu
umgehen. Sie berief sich auf ihre Immunität als Senatsangestellte, erschien am 25. Juli 2001 nicht zur gerichtlich angeordneten Zeugenvernehmung im
Hamburger US-Konsulat und verweigerte jede Koorperation. Cabertas Verhalten vor dem US-Gericht wurde bereits im November 2001 von der damals
vorsitzenden Richterin Elizabeth Jenkins als "ausweichend", "unkooperativ" und "streitsüchtig" bewertet.

Jetzt wurde sie vom amerikanischen Rechtssystem jedoch eingeholt. Das Gericht betrachtet sich im Falle Hubert H. zwar nicht für zuständig, belegte
Caberta aber mit den unnötig entstandenen Kosten. Die Frage ist: wer zahlt? Erneut der Hamburger Steuerzahler oder diesmal die Senatsangestellte selbst?

Im US-Bericht über den weltweiten Stand der Religionsfreiheit vom 18. Dezember 2003 schaffte es die korrupte Hamburger Senatsangestellte Caberta
wegen der Annahme von stattlichen 75,000 Dollar durch einen Scientology-Gegner erstmals mit vollem Namen erwähnt zu werden. Sie kam mit
einer Geldstraße von 7.500 Euro davon, blieb zum Erstaunen auch der US-Behörden aber im Amt.

Sprecher der Scientology Kirche Hamburg e.V., Frank Busch, begrüßte die Entscheidungen: „Wir sind froh, dass das Gericht dem Verhalten Cabertas
Rechnung getragen und ihre wiederholten Lügen, Ausweichmanöver und die Behinderungen des Gerichts während des Rechtsstreits entsprechend geahndet
hat. Das Gericht hat verdeutlicht, dass es in den USA nicht toleriert wird, sich über die Gesetze des Landes zu erheben.“

Für den Inhalt und weitere Informationen: Frank Busch  - 040/356007751


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