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Pressemitteilung:

12.04.2002

Spanisches Gericht beendet 14 Jahre willkürlicher Strafverfolgung gegen
den Präsidenten der Church of Scientology International

Nach der Einstellung des Verfahrens werden 1 Millionen Dollar Kaution an Church of Scientology International zurückerstattet.

Mit der Einstellung dieses Verfahrens gegen den Präsidenten der Church of Scientology Inter-national Reverend Heber Jentzsch durch das Landgericht in Madrid wurde jetzt der 14 Jahre anhaltende und zermürbende Kampf um Gerechtigkeit beendet. Das Gericht ließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft alle Anklagepunkte fallen und erklärte in seiner heutigen Entscheidung, dass Reverend Heber Jentzsch frei von jeder Schuld sei. Gleichzeitig hat das Gericht die Rückzah-lung der damals festgelegten Kaution in Höhe von 1 Million Dollar an die Church of Sciento-logy International angewiesen.

Die jetzige Entscheidung folgte einem 7 Monate langen Prozess, der mit dem rechtskräftigen Freispruch von etwa einem Dutzend Scientologen im Dezember letzten Jahres endete. Die Scientology-Mitglieder waren gemeinsam mit Reverend Heber Jentzsch unter anderem der Verschwörung beschuldigt worden.

„Die Demokratie in Spanien hat heute einen Sieg errungen“, erklärte Reverend Jentzsch in Los Angelos. „Nach 14 Jahren hat der religiöse Pluralismus über die alte Garde der Unterdrückung triumphiert. Diese Entscheidung ist nicht nur ein Gewinn für Scientology, sondern für alle Menschen in Spanien, die ihre Religion frei praktizieren möchten.“

Der Fall hat den spanischen Steuerzahler etwa 3,7 Millionen Dollar gekostet und hat im Laufe bei immer mehr US-Politikern und verschiedensten Religionsgemeinschaften Empörung und Besorgnis ausgelöst. So hatte bereits die US-Regierung die an Heber Jentzsch adressierte Vorladung des spanischen Gerichts wegen Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit des Ermittlungsver-fahrens nicht zugestellt.

Als das Ermittlungsverfahren im Jahre 1988 begann, erfreute sich Scientology einer stark wachsenden Popularität, die einigen Zeitgenossen scheinbar ein Dorn im Auge war. Nach Meinung der Scientologen war dieses völlig unfundierte Verfahren nur begonnen worden, um den Ruf dieser neuen Religion in Spanien nachhaltig zu schädigen.

Doch die Rechnung ging letztlich nicht auf. Die kürzlich auch in Madrid gezeigte Ausstellung über die Scientology-Religion zog in nur wenigen Tagen rund 20.000 Besucher an. Nachdem der Fall beendet ist, werden die Scientologen in Spanien wieder mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben finden, Menschen zu helfen, spirituelle Freiheit zu erreichen und sie werden ihre So-zialprogramme im Bereich der Bildung und Drogenrehabilitation verstärken.

Für weitere Informationen:
Georg Stoffel/Sabine Weber - 089/27817732

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