PRESSEMITTEILUNG
Repräsentanten der US-Regierung haben im neuesten
Bericht zur internationalen
Lage der Religionsfreiheit erneut die Diskriminierung gegen
Scientologen
in Deutschland aufgegriffen. Besonders deutlich sprachen sie
sich gegen
die Verwendung sogenannter "Sektenfilter" aus. Wörtlich
hieß
es dazu: "... die Verwendung von ´Sektenfiltern´,
um Personen
allein aufgrund ihrer Glaubensüberzeugungen an der
Ausübung ihres
Berufs zu hindern, ist eine Verletzung ihrer Rechte sowie auch
eine diskriminierende
Geschäftspraktik innerhalb Deutschlands". [wörtlich:
"U.S. officials
made the point that the use
of a sect filter to prevent persons from practicing their
professions,
solely based on their beliefs, is an abuse of their
rights, as well as a discriminatory domestic business
practice."]
Neben Menschenrechtsverletzungen in China, Afghanistan, Birma, Irak, Frankreich und anderen Ländern befassen sich ganze 7 Seiten mit der Situation religiöser Minderheiten in der Bundesrepublik, die ausgegrenzt, stigmatisiert und gesellschaftlich und wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Scientology-Kirche werden die Dialogverweigerung von Regierungsstellen, die Scientology- Beobachtung durch den Verfassungsschutz sowie Parteiausschlüsse, Boykottmaßnahmen und insbesondere die Verwendung der "Sektenfilter" zur Ausgrenzung von Scientologen aufgegriffen.
Der einzige Politiker allerdings, der es erneut geschafft hat, namentlich die Aufmerksamkeit der US-Regierung auf sich zu ziehen, ist der bayerische Innenminister Günter Beckstein. Spezielle Erwähnung findet er im Zusammenhang mit seinen Pamphleten gegen Scientology, in denen unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit keine Negativklassifizierung ausgelassen wird, um jedem Mitglied der Gemeinschaft größtmöglichen persönlichen Schaden zuzufügen.
Der sogenannte "Sektenfilter" wurde von der umstrittenen Hamburger Scientology-Beauf-tragten Ursula Caberta entwickelt, die sich bereits seit einigen Jahren laut Gerichtsentscheid das Etikett Menschenrechtsverletzerin gefallen lassen muß.
Erwähnung finden in dem Bericht ebenfalls einige
positive Gerichtsentscheidungen,
die die Rechte von Minderheiten in
Deutschland schützen.
Für mehr Informationen:
Sabine Weber - 089/27817733 oder -38