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PRESSEMITTEILUNG

18.05.1998
A N E R K E N N U N G :

DÄNISCHES ERZIEHUNGSMINISTERIUM ERKENNT PRIVATSCHULE VON

SCIENTOLOGEN IN DÄNEMARK OFFIZIELL AN

EIN SIEG FÜR DIE KINDER

Das dänische Erziehungsministerium hat die Schule in Bjerndrup, kurz hinter der deutschen Grenze in Dänemark, nach eingehender  Prüfung jetzt offiziell anerkannt. Die Schule vermittelt den staatlichen Lehrstoff nach der Studiermethodik des Scientology- Gründers L. Ron Hubbard und wird von Scientology-Mitgliedern geleitet. Wichtig war die Anerkennung insbesondere für zahlreiche Kinder aus Hamburg und anderen Teilen Deutschlands, die teilweise aufgrund der Diskriminierungspolitik gegen Scientologen in Deutschland in Dänemark zur Schule gehen.

Mit der Anerkennung ist der jahrelange Streit um die Privatschule jetzt von höchster Stelle in Dänemark zugunsten der Scientologen entschieden worden.

Nachdem zunächst einige deutsche Anti-Sektenpfarrer versucht hatten, eine derartige Schule zu verhindern, bemühten sich später fanatische Scientology-Gegner im Staatsdienst, wie die Angestellte Ursula Caberta in der Hamburger Innenbehörde und Hans-Peter Bartels, Sektenbeauftragter der Landesregierung Schleswig-Holstein, und ein paar andere, den deutschen Lehrern und Kindern selbst in Dänemark das Leben zur Hölle zu machen. Mit Hilfe sogenannter "Aufklärungveranstaltungen" versuchte man schließlich, die Bewohner des netten Örtchens gegen die Scientologen aufzubringen.

Am schlimmsten war die von Ursula Caberta und Bartels im Verbund mit der Ex-Bürgermeisterin der dänischen Kommune initiierten Drohung für viele Hamburger Kinder, durch Verunsicherung der dänischen Behörden das Anerkennungsverfahren zu beeinträchtigen. In der Folge sollten die Kinder zurück in die staatlichen Schulen in Deutschland gezwungen werden. Denn dort erwarten Scientology-Kinder unter dem Deckmantel behördlich verordneter "Aufklärung" oftmals Haß und Ausgrenzung. Ein Klima, in dem wohl kein Kind gerne lernt.

Die eingehende Prüfung des Unterrichts durch den zuständigen Pädagogischen Rat ergab dann eine positive Empfehlung an das
Erziehungsministerium in Kopenhagen, wonach der Unterrichtsstandard den staatlichen Schulen entspricht und man mit den Fortschritten der Schüler zufrieden war. Sie müssen lediglich ihre Kenntnisse in der dänischen Sprache noch verbessern. Der Unterrichtsstandard im Dänischunterricht müßte lediglich den staatlichen Schulen angepaßt werden, selbst wenn der Dänischunterricht dem staatlichen Standard für Fremdsprachen entspricht, hieß es. Am Ende des Jahres wird der
Pädagogische Rat die Schule nochmals besuchen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Lundtoft, Villy Jacobsen nahm das Ergebnis mit Erleichterung auf. Gegenüber der dänischen Tageszeitung "Jydske Vestkysten" sagte er: "Unsere Unsicherheit über die Qualität des Unterrichts ist nun beseitigt."

"Deutlich wird somit auch, daß ein unabhängiger Staat sich nicht in seine Hoheitsrechte eingreifen und von der deutschen Hysterie anstecken läßt. Entscheidend sind die Fakten, die klar zugunsten der Scientologen sprachen", so Frank Busch, Sprecher der Scientology Kirche Hamburg.

"Ein schöneres Geschenk hätte man den Kinder kaum machen können", so ein Elternteil. In der Schule erwerben die Kinder einen anerkannten Schulabschluß. Sie lernen in einer harmonischen Atmosphäre - und sie müssen sich nicht die Diskriminierung von "Sektenjägern" antun lassen.

Für den Inhalt und weitere Informationen: Eva Pacal, Scientology Kirche Deutschland