PRESSEMITTEILUNG  
; &nbs
p; &nb
sp; &n
bsp; &
nbsp;
 
; &nbs
p;
22.06.1998
NACH RELIGIÖSER DISKRIMINIERUNG IN KARLSRUHER TENNIS- BUNDESLIGA-VEREIN:
DER FRANZÖSISCHER TENNISSTAR ARNAUD BOETSCH
INTERVENIERT BEI
DER
INTERNATIONAL TENNIS FEDERATION
(Karlsruhe) In einem Schreiben an Brian Tobin,
Präsident der Internationalen
Tennis Federation in London, protestierte jetzt
der französische Tennisstar Arnaud Boetsch gegen
religiöse
Diskriminierung im Tennis-Verein Karlsruhe-Rüppurr. Der
Tennis-Verein engagierte Boetsch als Spieler für
die kommende
Bundesliga-Saison, kündigte aber den Vertrag aufgrund eines
Artikels in der örtlichen Zeitung über die
Scientology-Mitgliedschaft
des Spitzensportlers, nachdem einige Sponsoren den Verein
deshalb unter
Druck gesetzt hatten.
Inzwischen nimmt der Diskriminierungsskandal internationale
Dimensionen
an. In dem Protestschreiben von Boetsch an die International
Tennis Federation
heißt es: "Ich habe niemals meinen persönlichen
Glauben und
meinen Beruf miteinander vermischt. Obwohl es meinen Kollegen
und Trainern
bekannt ist, daß ich Scientologe bin, war dies niemals
Diskussionspunkt
und sollte auch keiner sein. Sport ist Sport und Religion ist
Religion.
Aber was im heutigen Deutschland geschieht, ist
klare Diskriminierung basierend auf meiner
persönlichen
religiösen Überzeugung und eine Verletzung von meinen
Menschenrechten.
Ich bitte Sie in dieser Situation zu intervenieren und
klarzustellen, daß
Religion in keiner Weise Thema im Sport ist und daß
solche Diskriminierungen
von der Internationalen Tennis-Federation nicht akzeptiert
werden können."
Auch die Präsidenten des Deutschen Tennis-Bundes und
des Tennis-Clubs
Rüppurr erhielten das Protestschreiben von Arnaud Boetsch.
Am 16.
Juni hatte sich die Scientology Kirche Stuttgart in einem
dreiseitigen
Offenen Brief an Bundesaußenminister Klaus Kinkel gegen
Inquisition
und Hexenjagd im Sport gewandt und um Hilfe gebeten. Eine
Antwort
von Kinkel steht bisher noch aus.
Für den Inhalt und weitere Informationen: Reinhard
Egy, Scientology
Kirche Stuttgart