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PRESSEMITTEILUNG

22.07.1998
STELLUNGNAHME DER SCIENTOLOGY KIRCHE ZUR HEUTIGEN PRESSE-
MITTEILUNG DER BERLINER SENATSVERWALTUNG FÜR INNERES ZUM
FALL DES POLIZEIDIREKTORS OTTO D.:

UNWÜRDIGE DISKRIMINIERUNGSKAMPAGNE VON VERFASSUNGSSCHUTZ
BRICHT ZUSAMMEN

KONSEQUENZEN UND VOLLSTÄNDIGE AUFKLÄRUNG SIND JETZT NOTWENDIG

Die Wiedereinsetzung des Polizeidirektors Otto D. wurde von der Scientology Kirche in ersten Stellungnahme begrüßt.
In der Erklärung der Scientologen heißt es: "Eine monatelang auf unserem Rücken ausgetrage Diskrimininierungskampagne ist
etzt in sich zusammengebrochen. Es freut uns selbstverständlich, das wir offenbar mit unserem Antrag auf Erlaß einer
einstweilige Anordnung beim Verwaltungsgericht Berlin dazu beitragen konnten, einen unschuldig Verfolgten wieder zu seinen
Rechten zu verhelfen.

Andererseits sind wir schockiert darüber, in welch dreister Weise die Senatsverwaltung unter Innensenator Schönbohm ihre
weiterhin bestehende Diskriminierungsabsicht deutlich macht und Scientology weiterhin ausgrenzen und ächten will. Aus der
Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Inneres geht jedenfalls kein Wort des Bedauerns über die offensichtlich unwahren
früheren Angaben des Landesamtes für Verfassungsschutz und dessen dubiose Methoden der Erkenntnisgewinnung hervor.
Bei der zutage getretenen geballten Unfähigkeit steht nicht zu erwarten, daß die Schönbohm-Behörde den oder die Verleumder
ermitteln, geschweige denn ihrer gerechten Strafe zuführen wird. Mit unserer anhängigen Klage vor dem Verwaltungsgericht
Berlin wollen wir dafür sorgen, daß Richter den Verfassungsschutz Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie erteilen und
die Behörde nicht länger als Diskriminierungsinstrument mißbraucht werden kann."

Für den Inhalt und weitere Informationen: Georg Stoffel, Scientology Kirche Deutschland