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PRESSEMITTEILUNG

22.07.1999
SCIENTOLOGEN:
"VERFASSUNGSSCHUTZ-KALAUER PÜNKTLICH ZUM SOMMERLOCH"

In einer Presseerklärung hat die Scientology-Kirche jüngste Mutmaßungen des baden-württembergischer Landesamtes für Verfassungsschutz über die angebliche Ausspionierung eines Ministerpräsidenten als "Kalauer pünktlich zum Sommerloch" zurückgewiesen.

Mangels tatsächlich überprüfbarer Leistungen oder Erkenntnisse versuche der Verfassungsschutz "durch saure Gurken aus seiner Lügenfabrik seine Daseinsberechtigung nachzuweisen". Seitens der Scientology-Kirche wurde weder Ministerpräsident Erwin Teufel noch ein anderer Ministerpräsident jemals persönlich angegriffen noch Material gesammelt, außer daß sich vielleicht in unseren Zeitungsarchiven auch ein paar Artikel über Ministerpräsidenten befinden, heißt es seitens der Scientology-Kirche dazu.

Das baden-württembergische Landesamt für Verfassungsschutz sei weiter auf der Überholspur wenn es um blamable Geschichten gehe. Nach der Verhaftung eines ihrer Beamten im letzten Jahr in der Schweiz wegen verbotener Auslandsspionage bei der Ausspähung von Scientologen, wolle man nun auch noch das Landesamt für Verfassungsschutz in Berlin mit perfiden Phanatsiegeschichten überflügeln. Dort war ein leitender Polizeidirektor in anonymen Briefen, in einem vom Verfassungsschutz ausgestellten Behördenzeugnis und aufgrund von Erkenntnissen eines kriminellen Ex-Stasi-Spitzels in Diensten des Amtes eine Scientology-Mitgliedschaft angedichtet worden. Nachdem sich das ganze als üble
Lügengeschichte herausgestellt hatte, mußte der Polizeidirektor rehabilitiert werden. Tätige Mithilfe im Berliner Skandal leistete das baden-württembergische Landesamt für Verfassungsschutz.

Für den Inhalt und weitere Informationen: Georg Stoffel
Telefon: 0 89/27 81 77 33