22.12.2003
TRAGÖDIE ZU
WEIHNACHTEN 2002 ENDET ZUGUNSTEN DER FAMILIE
SCHLAPPE
FÜR URSULA CABERTA UND IHRE ARBEITSGRUPPE
WILLKÜRLICHE
EINFLUSSNAHME DER AGS GESTOPPT
Nachdem unter dem Einfluss Cabertas einer Scientologin letztes Jahr
kurz vor Weihnachten der Sohn weggenommen werden sollte, erhält die
Mutter durch das
Familiengericht Hamburg jetzt das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn
und fordert die Entlassung Cabertas aus dem Amt.
HAMBURG - Das Familiengericht Hamburg hat in dem Verfahren 265 F 390/02
der Scientologin und Mutter Martina* S. das alleinige Sorgerecht für
ihren
16jährigen Sohn zugesprochen. Damit wurde ein fast ein Jahr anhaltender
Streit zwischen den Eltern zu Gunsten der Mutter und zum Wohle des
Kindes
beendet.
Nach der Einflussnahme Cabertas heißt es in dem Beschluss: "Die
gemeinsame elterliche Sorge ist aufzuheben, da nicht mehr erwartet
werden kann, dass
die beiden Eltern zukünftig in der Lage sein werden zum Wohle ihres
gemeinsamen Sohnes David* zu kooperieren und für dessen Zukunft
tragfähige
Entscheidungen zu treffen. Die weltanschaulichen Vorstellungen der
Eltern weichen eklatant voneinander ab. Beide sind offenbar in die
Lager der
Scientology-Befürworter und der Scientology-Gegner fest eingebunden, so
dass gemeinschaftliches Handeln von ihnen nicht mehr erwartet werden
kann. Das
Gericht teilt die vom Pfleger in der Stellungnahme vom 17.1.2003
geäußerte Auffassung, dass im vorliegenden Prozess nur noch partiell
über eine dem
Kindeswohl angemessene Sorgerechtslösung gestritten wird und sich das
Verfahren zu einer 'Materialschlacht' um das für und wieder der
Scientology-Lehren entwickelt hat. Jedenfalls kann vor diesem
Hintergrund gemeinschaftliches verantwortungsbewusstes Handeln im
Rahmen der gemeinsamen
Sorgerechtsausübung nicht mehr erwartet werden. Die Übertragung der
alleinigen elterlichen Sorge auf die Mutter entspricht dem Kindeswohl
am besten."
Die Entscheidung des Gerichts ist eine schwere Niederlage für Ursula
Caberta und ihre "Arbeitsgruppe Scientology", die im Vorfeld massiv
Einfluss
genommen hatten, um der scientologischen Mutter letztes Jahr kurz vor
Weihnachten den Sohn wegzunehmen.
Der Fall Martina* S. zeigt exemplarisch mit welch perfiden Methoden
Frau Caberta versucht, Familien auseinander zureißen und zu zerstören.
Dabei
nutzt sie die allgemeine Unwissenheit über Scientology und ihren
vermeintlichen "Expertenstatus", um andere Behörden in Hamburg zu
verunsichern und in Aufruhr zu versetzen.
Tatsächlich ging es Frau Caberta nicht um das Wohl des Kindes, sondern
allein um ihren persönlichen Krieg gegen die Scientology Kirche, der
auf dem
Rücken der Familie ausgetragen worden ist. Zu diesem Zweck
instrumentalisierte Caberta den Vater des Kindes und dessen zweite Frau.
ZUM HINTERGRUND:
Die Eltern des mittlerweile 16jährigen David* S. wurden bereits im Juni
1993 geschieden. Beide Eltern gehörten zum damaligen Zeitpunkt der
Scientology
Kirche an. Die elterliche Sorge für den Sohn stand nach der Scheidung
beiden Eltern gemeinschaftlich zu.
In den ersten Jahren nach der Scheidung kam es zu keinen grundlegenden
Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eltern in bezug auf die Erziehung
ihres Sohnes. Vor knapp 9 Jahren distanzierte sich der Kindesvater von
der Scientology-Gemeinschaft, während die Kindesmutter weiterhin aktives
Mitglied in der Scientology Kirche blieb.
Im letzten Jahr spitzte sich die Situation allerdings dramatisch zu,
nachdem sich Frau Caberta von der Hamburger AGS eingeschaltet hatte und
entsprechend
Einfluss auf den Vater genommen hatte. Auf Betreiben Cabertas wurde
mittels gezielt falscher Behauptungen kurz vor Weihnachten des Jahres
2002 das
Sorgerecht teilweise auf das Jugendamt übertragen, ohne dass die Mutter
hierüber vorher angehört oder auch nur in Kenntnis gesetzt wurde. Auch
für
das Kind kam diese Entscheidung wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Dementsprechend groß war der Schock und das Entsetzen des Jungen.
Drei Tage vor Heilig Abend holte der Vater den Sohn von zu Hause ab, um
angeblich mit ihm den Tag zu verbringen. Im Laufe des Tages eröffneten
der
Vater und seine zweite Frau Astrid dem Jungen, dass er nicht mehr zu
seiner Mutter zurückkehren dürfe und zeigten ihm ein Schreiben vom
Jugendamt
Hamburg, wonach David* ab sofort keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter
haben dürfe.
Für den Jungen brach eine Welt zusammen. Gegen seinen Willen wurde er
von Zuhause ferngehalten. Es folgte ein Kampf um das Sorgerecht des
Kindes. Nach
der ersten Aufregung kurz vor Weihnachten 2002 gelang es mit Hilfe des
Jugendamtes zunächst ein wechselseitiges Besuchsrecht zwischen den
beteiligten Parteien zu arrangieren. Nach weiterer Prüfung des Falles
entschied das Jugendamt bereits kurz nach Weihnachten, dass der Junge
weiterhin bei der Mutter bleiben könne. Bereits hier deutete sich an,
dass die vorweihnachtliche Aufregung auf den blinden Hass von Frau
Caberta zurückführen war. Die endgültige Klärung über das Sorgerecht
zugunsten der Mutter erfolgte jetzt durch das Familiengericht Hamburg.
Im Laufe des Verfahrens und aufgrund diverser Anhörungen beider
Parteien, wurde endgültig offensichtlich, dass der Fall von der AGS und
ihrer Leiterin
Caberta vorsätzlich für den Kampf gegen Scientology missbraucht werden
sollte. Dieses wurde glücklicherweise auch vom Jugendamt immer
deutlicher
erkannt. In einem Schreiben an das Familiengericht Anfang 2003 schrieb
es: "Der vorliegende Rechtsstreit nimmt mittlerweile Formen an, die das
Jugendamt als Pfleger des Kindes nicht akzeptiert. ... An den weiteren
Vorträgen der Parteien, insbesondere an der Materialschlacht um das Für
und
Wider der Scientology-Lehren wird sich das Jugendamt im Rahmen seines
Amtes als beauftragter Pfleger nach 55 SGB VIII nicht beteiligen. Falls
diese
Auseinandersetzung zum eigentlichen Kernpunkt der Entscheidung zur
elterlichen Sorge erhoben werden sollte, wird schon jetzt beantragt, das
Jugendamt aus dem Amt zu entlassen und einen anderen Pfleger zu suchen
oder unter Beachtung der einschlägigen Rechtsprechung sich alsbald für
einen
Pfleger zu entscheiden. Der Pfleger wird keine Unterbringung in einer
Einrichtung gegen den erklärten Willen eines Jugendlichen in diesem
Alter
veranlassen."
Jetzt, ein Jahr nach dieser von Caberta inszenierten Tragödie, lebt der
Junge zusammen mit seinem Bruder wieder glücklich mit seiner Mutter und
deren Lebensgefährten. Und dieses Jahr wird es ein fröhliches
familiäres Weihnachten - ohne Caberta - sein.
Die Mutter erklärte nach Abschluss des Verfahrens: "Ich bin sehr froh,
dass das Familiengericht und das Jugendamt Hamburg sich nicht Frau
Caberta und
ihrem hysterischen Verhalten gegenüber Scientology haben missbrauchen
lassen und letztlich zum Wohle des Kindes entschieden haben. Den
Innensenator
möchte ich bei dieser Gelegenheit dringend auffordern, dem unseligen
Treiben von Frau Caberta endlich Einhalt zu gebieten und diese für die
Hansestadt
Hamburg nicht mehr tragbare Person aus ihrem Amt zu entfernen."
* Namen geändert
Für mehr Informationen: Frank Busch – 040-3560070 oder Sabine Weber
089-27817732