PRESSEMITTEILUNG
"INTERNATIONAL HELSINKI FEDERATION FOR HUMAN RIGHTS"
VERURTEILT DIE
BEOBACHTUNG SCIENTOLOGYS
OHRFEIGE FÜR HARDLINER BECKSTEIN
Unter der Titel "Religiöse Diskriminierung" stellte die
in zahlreichen
Ländern vertretene Menschenrechtsorganisation
"International Helsinki Federation for Human Rights" (IHF)
jetzt ihren
Bericht zur aktuellen Menschenrechtssituation in Deutschland
bei einem
Treffen der OSZE in Wien vor.
Die Kritik der renommierten Organisation an der
Diskriminierungspraxis
deutscher Behörden gegenüber religiösen
Minderheiten erschien
etwa zeitgleich mit der Forderung des Bayerischen
Innenministers und evangelischen
Synodalen Beckstein, der die religiöse Konkurrenz der
Amtskirchen
gern mit Hilfe einer Gesetzesänderung verbieten lassen
würde.
Besonders deutlich wird in dem Bericht der IHF die Beobachtung der Scientology-Kirche und ihrer Mitglieder durch den Verfassungsschutz kritisiert. Die Beobachtung wird durchgeführt, obwohl keinerlei rechtswidrige Aktivitäten festgestellt werden konnten.
Ebenfalls kritische Worte findet man in dem zweiseitigen Bericht über die Bonner Enquete Kommission. Ihre Arbeit sei von Vertretern beider Amtskirchen aber auch durch bekannte Gegner neuer religiöser Bewegungen beeinflußt gewesen. Außerdem nutzten einige der Experten ihre Position in der Kommission aus, um Medien und Gerichte mit internen Informationen zu versorgen. Schlußendlich konnten jedoch keine konkrete Gefahren aufgezeigt werden.
Neben den Scientologen sind auch zahlreiche kleinere christliche Gruppen, die Zeugen Jehovas sowie Muslims als Opfer religiöser Diskriminierung genannt.
Für mehr Informationen:
Sabine Weber & Georg Stoffel: 089/27817733