ARCHIV 2004 - 2006
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                                                                                                                                                       1. August 2006


VERWALTUNGSGERICHT DROHT VOLLSTRECKUNG GEGEN HAMBURGER INNENBEHÖRDE AN

CABERTA LERNT ES NIE!

SCIENTOLOGE GEWINNT ERNEUT GEGEN "SEKTENFILTER" VOR DEM HAMBURGER VERWALTUNGSGERICHT.


Bereits im Juni 2006 erließ das Verwaltungsgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen
die Innenbehörde der Stadt Hamburg in einem weiteren Streit eines Mitglieds der Scientology
Kirche gegen die Innenbehörde wegen der Verbreitung ihres sog. "Sektenfilters".

Nachdem sich Caberta mehrfach weigerte, sich an die vom Bundesverwaltungsgericht bestätigten
Anordnungen zu halten, droht nun ein Ordnungsgeld von bis zu 10.000 - in jedem Fall der Missachtung
der Unterlassungsverpflichtung.

Seit fast 10 Jahren streiten Scientologen gegen die Behörde wegen ihrer Diskriminierung durch eine
von der AGS-Leiterin Caberta entworfene sog. "Technologieerklärung". Dieses als "Sektenfilter"
bezeichnete Dokument verfolgt den alleinigen Zweck, Scientologen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit
in geschäftlichen Kontakten zu diskriminieren.

Das OVG Hamburg gab einer bayerischen Scientologin bereits im Juni 2004 Recht und bestätigte, dass
sie in ihrem Glauben an die Scientology-Lehre durch die Religionsfreiheit in Artikel 4 Grundgesetz
gegen staatliche Diskriminierung geschützt ist (AZ 1Bf 198/00). Der Sektenfilter durfte deshalb weder
öffentlich noch in privaten Beratungsgesprächen der Behörde mehr verbreitet werden. Das Bundesverwaltungs-
gericht in Leipzig bestätigte dieses Urteil in einer Grundsatzentscheidung am 15. Dezember 2005 und wies
die Revision der Innenbehörde der Stadt Hamburg zurück (AZ 7C20.04).

Aufgrund dieser Urteile hätte man annehmen können, dass die Hamburger Innenbehörde eines Besseren belehrt
wurde. Doch weit gefehlt. Caberta wollte sich den Gerichtsurteilen nicht beugen. Deshalb setzte sie ihrem
rechtswidrigen Tun noch eins oben drauf. Obwohl die Innenbehörde wusste, dass das OVG Hamburg jede
öffentliche Verbreitung des Sektenfilters als rechtswidrig verurteilte, wurde ab Februar 2006 die fragliche
Erklärung sogar auf der Internetseite der Innenbehörde verbreitet. Zusätzlich wurde auf andere Internetseiten
verwiesen, die Zugang zu der Erklärung gaben, und so die Diskriminierung gegen Scientologen noch verstärkt.

Erneut klagte ein Hamburger Scientologe im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Hamburg und gewann!
Dennoch blieb die Erklärung zunächst noch im Internet der Hamburger Innenbehörde. Jetzt beschloss das
Verwaltungsgericht Hamburg ein Ordnungsgeld für jeden Fall der Verbreitung der Erklärung in Höhe von bis
zu 10.000 - für Caberta und jeden anderen Behördenvertreter.

In Anwendung der höchstrichterlichen Rechtsprechung stellte das Bundesverwaltungsgericht die Mitglieder
der Scientology Kirche aufgrund ihrer Glaubensüberzeugung unter den Schutz von Artikel 4 Grundgesetz.
Wörtlich heißt es nun auch im Beschluss vom 15. Juni 2006: "Der Antragsteller kann für seine Betätigung
als Scientologe den Schutz des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses nach Artikel 4, Abs.1
Grundgesetz in Anspruch nehmen."

"Das Bereitstellen der Schutzerklärung auf den Internetseiten der Antragsgegnerin [die Innenbehörde und
AGS-Leiterin Caberta] in der dargestellten Art und Weise ist, ebenso wie die in der Vergangenheit geübte
Weitergabe der Erklärung an Dritte im Einzelfall, rechtswidrig."

Das Verwaltungsgericht warf der Innenbehörde aufgrund ihrer eigenen Presseerklärung vom Dezember 2005
obendrein eine verzerrende und nicht objektive Wiedergabe des Grundsatzurteils des Bundesverwaltungsgerichts
vor. So heißt es weiter: "Die mangelnde Objektivität der Antragsgegnerin wird hier auch dadurch deutlich,
dass in der von ihr auf ihren Internetseiten bereitgestellten Rechtsprechungsübersicht, in der ausweislich
der eigenen Beschreibung die Antragsgegnerin `die wichtigsten Urteile zur Scientology-Organisation' im
Volltext dargestellt sind, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.12.2005 nicht enthalten ist."

Die Frage ist, wie lange noch muss der Hamburger Steuerzahler für das rechts- und verfassungswidrige
Verhalten seiner Politiker und Behördenvertreter bluten.

Für weitere Informationen:
Sabine Weber - 089-27817732 oder die Menschenrechtsbeauftragte der Scientology Kirche
Maja Nüesch in Hamburg unter 040-3560070 oder 0177-216 1491


Lesen Sie hier das gesamte Urteil.

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Pressemitteilung:   
                                                                   19. Juni 2006

VERWALTUNGSGERICHT ERLÄSST EINSTWEILIGE VERFÜGUNG GEGEN INNENBEHÖRDE

CABERTA BRINGT INNENBEHÖRDE ERNEUT IN VERRUF 

SCIENTOLOGE GEWINNT WIEDERUM GEGEN „SEKTEN-FILTER“ VOR DEM HAMBURGER VERWALTUNGSGERICHT.


 

Am Freitagnachmittag erließ das Verwaltungsgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Innenbehörde der Stadt Hamburg in einem erneuten Streit eines Mitglieds der Scientology Kirche gegen die Innenbehörde wegen der Verbreitung ihres sog. „Sektenfilters“.


Seit fast 10 Jahren streiten Scientologen gegen die Behörde wegen ihrer Diskriminierung durch eine von der AGS-Leiterin Caberta entworfene sog. „Technologieerklärung“. Diese bezeichnen die Scientologen als „Sektenfilter“, da sie den alleinigen Zweck verfolgt, Scientologen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit in geschäftlichen Kontakten zu diskriminieren.

Das OVG Hamburg gab einer bayerischen Scientologin bereits im Juni 2004 recht und bestätigte, dass sie in ihrem Glauben an die Scientology-Lehre durch die Religionsfreiheit in Artikel 4 Grundgesetz gegen staatliche Diskriminierung geschützt ist. Der Sektenfilter durfte deshalb weder öffentlich noch in privaten Beratungsgesprächen der Behörde mehr verbreitet werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte dieses Urteil in einer Grundsatzentscheidung am 15.Dez.2005 und wies die Revision der Innenbehörde der Stadt Hamburg ab.

Aufgrund dieser Urteile hätte man annehmen können, dass die Hamburger Innenbehörde eines besseren belehrt wurde. Doch weit gefehlt. Caberta wollte sich den Gerichtsurteilen nicht beugen. Deshalb setzte sie ihrem rechtswidrigen Tun noch eins oben drauf. Obwohl die Innenbehörde wusste, dass das OVG Hamburg jede öffentliche Verbreitung des Sektenfilters als rechtswidrig verurteilte, wurde seit Februar die fragliche Erklärung sogar auf der Internetseite der Innenbehörde verbreitet. Zusätzlich wurde auf andere Seiten verwiesen und so die Diskriminierung gegen Scientologen noch verstärkt.
 
Jetzt klagte erneut ein Hamburger Scientologe im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Hamburg und gewann!

In Anwendung der höchstrichterlichen Rechtsprechung stellt das Gericht in seinem Urteil vom Freitag die Mitglieder der Scientology Kirche aufgrund ihrer Glaubensüberzeugung erneut unter den Schutz von Artikel 4 Grundgesetz. Wörtlich heißt es: „Der Antragsteller kann für seine Betätigung als Scientologe den Schutz des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses nach Artikel 4, Abs.1 Grundgesetz in Anspruch nehmen.“

„Das Bereitstellen der Schutzerklärung auf den Internetseiten der Antragsgegnerin [die Innenbehörde und AGS-Leiterin Caberta] in der dargestellten Art und Weise ist, ebenso wie die in der Vergangenheit geübte Weitergabe der Erklärung an Dritte im Einzelfall, rechtswidrig.“

Das Verwaltungsgericht wirft der Innenbehörde aufgrund ihrer eigenen Presseerklärung vom Dez 2005 obendrein eine verzerrende  und nicht objektive Wiedergabe des Grundsatzurteils des Bundes-verwaltungsgerichts vor. So heißt es  weiter: „Die mangelnde Objektivität der Antragsgegnerin wird hier auch dadurch deutlich, dass in der von ihr auf ihren Internetseiten bereit-gestellten Rechtsprechungsübersicht, in der ausweislich der eigenen Beschreibung die Antragsgegnerin `die wichtigsten Urteile zur Scientology-Organisation´ im Volltext dargestellt sind, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.12.2005 nicht enthalten ist.“

Dazu der Kommentar der Menschenrechtsbeauftragten der Scientology Kirche, Maja Nüesch:„Frau Caberta hat durch ihr moralisch und rechtlich skrupelloses Verhalten dem Ruf und Respekt der Innenbehörde in der Öffentlichkeit geschadet wie kein anderer. Dies hat sich nicht nur in der früheren Annahme von Bestechungsgeldern von Scientology-Gegnern gezeigt sondern erst recht in der Missachtung von Gerichtsurteilen, die dem Schutz der höchsten Grundsätze unseres Landes dienen, den Menschenrechten. Und die gelten auch für die Mitglieder der Scientology Kirche. Es ist an der Zeit, dass der Hamburger Innensenator dem Treiben seiner AGS-Leiterin Caberta nicht länger zuschaut sondern endlich handelt.“

 

Für weitere Informationen:
Sabine Weber – 089-27817732 oder die Menschenrechtsbeauftragte der Scientology Kirche
Maja Nüesch in Hamburg unter 040-3560070 oder 0177-216 1491

Hier können Sie das gesamte Urteil lesen.


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Pressemitteilung:                            8. Februar 2006


Hamburger Oberverwaltungsgericht entscheidet gegen Caberta

SIE BETREIBT „AGITATION STATT AUFKLÄRUNG"


Nach einem insgesamt fast 13 Jahre dauernden Rechtsstreit konnte die Scientology Kirche
heute erneut einen endgültigen Erfolg gegen die AGS-Leiterin Ursula Caberta verbuchen. In
Zusammenarbeit mit Caberta hatte die Landeszentrale für politische Bildung der Hansestadt
Hamburg im Jahr 1993 die Publikation „Scientology – Irrgarten der Illusionen" veröffentlicht.
Hiergegen hatte die Scientology Kirche Hamburg wegen vier unterschiedlicher krasser
Behauptungen bereits im Jahre 1993 geklagt und im August 1994 vor dem OVG Hamburg
vorläufig gewonnen. Im Hauptsacheverfahren hatte sie im Jahr 2004 vor dem
Verwaltungsgericht Hamburg ebenso Erfolg gehabt. Die AGS hatte hiergegen Berufung
eingelegt, die heute rechtskräftig abgewiesen wurde.

Das Oberverwaltungsgericht Hamburg erklärte zu den Äußerungen der Publikation: Die
Beklagte [die Innenbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, hier vertreten durch
Cabertas AGS] hat „es damit deutlich an der notwendigen kritischen Distanz … fehlen
lassen." Die Vorinstanzen haben zu Recht darauf abgestellt, dass die angegriffenen
Textstellen als „Agitation nicht aber als Aufklärung zu verstehen" sind.

Die Beklagte hat „mithin ihrer Neutralitätspflicht nicht mehr genügt" … und ließ
„Sachlichkeit" sowie „das Gebot staatlicher Zurückhaltung deutlich missen".

„Dem ist nichts hinzuzufügen" schließen die Richter ihren Beschluss. Da können die
Scientologen nur zustimmen.

Erst vor wenigen Wochen hatte Ursula Caberta ihrer Behörde eine wichtige Niederlage
beschert. Auf höchstrichterlicher Ebene wurde die Verbreitung des menschenverachtenden
Sektenfilters zur Aussonderung von Scientologen aus Vertrags- und Arbeitsverhältnissen
wegen ihrer Überzeugung endgültig verboten worden. Das Bundesverwaltungsgericht in
Leipzig hatte die religiöse Überzeugung der Scientologen eindeutig unter den Schutz des
Artikels 4 Grundgesetz gestellt. Im Zusammenhang mit den vorangegangenen
Entscheidungen anderer Gerichte in den Jahren 2003 und 2005 zur Frage des ideellen Zwecks
der Vereine der Scientology Kirchen und Missionen, die allesamt zu Gunsten der Scientology
Kirchen entschieden wurden, war gerichtlich festgestellt worden, dass die religiöse
Überzeugung und Lehre der Scientologen ernsthaft geglaubt wird und ihren tatsächlichen
Zielen entspricht und nicht, wie über Jahrzehnte von Vertretern der Amtskirchen und Caberta
behauptet, vorgeschoben ist.

Heute ist die Scientology Kirche in nahezu 50 Gerichtsurteilen in Deutschland als
Religionsgemeinschaft anerkannt.

Caberta ist damit endgültig gescheitert. Für die korrupte Behördenangestellte – sie hatte sich
75.000 Dollar von einem Scientology-Gegner zahlen lassen - hat die Hansestadt bereits
Millionen an Steuergeldern verschwendet. Caberta verließ die SPD nach langjähriger
Mitgliedschaft und bezeichnete sogar ihre frühere Partei als Sekte. Sie wird als WASG-
Mitglied der „Neuen Linken" mittlerweile selbst vom Verfassungsschutz beobachtet.

Für mehr Informationen:
Sabine Weber – 089-278177-32 oder kontakt@skdev.de


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Bundesverwaltungsgericht entscheidet am 15. Dezember 2005:

Der Hamburger Innensenat darf Erklärung zum Schutz vor Scientologen nicht an Unternehmen weitergeben.

Dies gilt für ALLE staatlichen Stellen!

Hier ist die Pressemitteilung vom Bundesverwaltungsgericht und
jetzt auch das ganze Urteil lesen!

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U.S. Außenministerium veröffentlicht Internationalen Bericht zur Religionsfreiheit 2005


Bundesrepublik Deutschland verstößt gegen Religionsfreiheit

und Menschenrechte

 

Den Report, die Deutsche Sektion, gibt es HIER:

http://www.state.gov/g/drl/rls/irf/2005/51554.htm


Übersetzt auf deutsch als Auszug hier!


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Celebrity Centre Scientology Kirche München e.V. behält Rechtsfähigkeit als eingetragener Verein!

:

PRESSEMITTEILUNG                                                                                           2. November 2005

ERFOLG FÜR SCIENTOLOGY

SCHLUSSWORT DES BAYERISCHEN VERWALTUNGSGERICHTSHOFS ZU

SCIENTOLOGY: GEMEINSCHAFT VERFOLGT KEINE WIRTSCHAFTLICHEN

ZIELE

(MÜNCHEN) Die Scientology Kirche ist nicht wirtschaftlich tätig und zu Recht als Idealverein etabliert. Dies entschied in einem am Mittwoch verkündeten Urteil der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (Az. 4 B 99. 2582) in Bezug auf eine Münchner Vereinigung der Scientology Kirche. Damit setzten sich die Scientologen gegen das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München durch. Das Gericht folgte damit der bereits gefestigten Rechtsprechung zugunsten der Glaubensgemeinschaft durch das Bundesverwaltungsgericht im Jahre 1997, dem Verwaltungsgericht Stuttgart im Jahre 1999 sowie der ebenfalls richtungweisenden Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in Mannheim aus dem Jahre 2003.

Sabine Weber, Sprecherin der Scientology Kirche Deutschland, sagte nach der Urteilsverkündung in München: „Das Urteil war nach der höchstrichterlichen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts folgerichtig. Wir freuen uns, dass wir uns jetzt verstärkt den wirklich wichtigen Aufgaben unserer Gemeinschaft und unseren Sozialprojekten zuwenden können. Mit der Entscheidung werden wichtige Fakten gerade gerückt und der behördlichen Religionsdiskriminierung wird ein weiterer Riegel vorgeschoben. Unsere Gemeinschaft verfolgt ausschließlich religiöse Ziele, deshalb ist Scientology in den englischsprachigen und vielen europäischen und außereuropäischen Ländern nicht nur als Religion, sondern auch als gemeinnützig anerkannt.“

Für den Inhalt und weitere Informationen: Sabine Weber

Telefon: 089-278177-32 oder 0176-223 62 717


Pressemitteilung als Dokument


Aufgrund der Reaktion des Bayerischen Innenministers lesen Sie auch Pressemitteilung Nummer Zwei!

Pressemitteilung des Gerichts unter: http://www.vgh.bayern.de/BayVGH/20051102.htm
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Ausgabe Nr. 4 / 2005

Neue Ausgabe der "Freiheit" erschienen!
Aus dem Inhalt:

- Praktische Seelsorge gibt Tsunami-Überlebenden eine neue Zukunft
- Ehrenamtliche Scientology-Geistliche in Südostasien
- Ehrenamtliche Scientology Geistliche im Alltag

       Lesen Sie hier!


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07. Juni 2005

Bundesverwaltungsgericht
Schriftliches Urteil liegt jetzt vor!

Jahrelange Verwaltungspraxis des Bayerischen Innenministeriums und Verfassungsschutzes als
Grundrechtsverstoss für Verfassungswidrig erklärt.

Kettenweitergabe persönlicher Daten durch die Behörden verletzt das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung.

Urteil mit dem AZ BVerwG 6 C 3.04 als pdf-Datei
Pressemitteilung als pdf-Datei

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26. April 2005

Oberverwaltungsgericht Saarland:
 "Nachrichtendienstliche Beobachtung von Scientology im Saarland muss eingestellt werden"

Das OVG Saarland hat aufgrund der heutigen mündlichen Verhandlung das Saarländische Landesamt für Verfassungsschutz verurteilt, die Beobachtung der Scientology Kirche mit nachrichtendienstlichen Mitteln unverzüglich zu beenden. Wie der Vorsitzende des 2. Senats des OVG in einer kurzen mündlichen Begründung darlegte, hat der Senat bei der Entscheidung maßgeblich berücksichtigt, dass die mehr als siebenjährige Beobachtung der Kirche mit nachrichtendiensltichen Mitteln im Saarland, wo sich weder eine Kirche noch eine Mission befindet, keine die Fortsetzung dieser Beobachtung rechtfertigenden Ergebnisse erbracht hat und dass deshalb der Beklagte Verfassungsschutz die Beobachtung aufgrund des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit unverzüglich einzustellen hat.

Pressemitteilung OVG
Diverse Presse
Urteil hier

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Ausgabe 3 / 2005

Neue Ausgabe der "Freiheit" erschienen!
Aus dem Inhalt:

- Jeder ist verdächtig...Der Weg in den Überwachungsstaat
- Der Verfassungsschutz: eine Behörde über dem Gesetz
- Jugend für Menschenrechte

Vollversion als pdf hier
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10. März 2005

Freistaat Bayern verliert vor dem Bundesverwaltungsgericht:

Bayerisches Innenministerium darf keine personenbezogenen Daten über Scientologen weitergeben

Der Freistaat Bayern, vertreten duch das Bayerische Innenministerium darf keine personenbezogenen Daten an andere Behörden weitergeben, selbst dann nicht, wenn diese Erkenntnis von einer ihr untergeordneten Behörde - in diesem Fall Verfassungsschutz - gewonnen wurde, so entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.
...
Ganze Pressemitteilung als pdf hier.
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28. Februar 2005


US-Außenministerium - Bericht zur Religionsfreiheit!

Auszüge in englisch: Zum PDF-Dokument geht es hier!
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September 2004


US-Außenministerium - Bericht zur Religionsfreiheit!

auf deutsch, Teil Eins und Teil Zwei als PDF-Datei erhältlich
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11. August 2004

Neue Ausgabe der "Freiheit" erschienen!
Aus dem Inhalt:

- Ideeller Charakter der Scientology Kirche bestätigt!
- Erneute Niederlage für Hamburger Amtsleiterin Ursula Caberta - Hamburgs berüchtigter "Sektenfilter" tot
- Skupelloser Lobby-Verein AGPF am Ende?
- Berlin: Diskriminierung aufgehoben


17. Juni 2004

Aus für den Sektenfilter in Hamburg

Schlappe für die Arbeitsgruppe Scientology <!--[endif]-->

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat in einem heutigen Urteil (Az 1 Bf 198/00) der Stadt Hamburg untersagt, den von der Arbeitsgruppe Scientology entworfenen und früher von ihr propagierten "Sektenfilter" weiterhin in Beratungsgesprächen mit Unternehmen zum Nachteil des betroffenen Klägers, einem Mitglied der Scientology Kirche in Bayern, einzusetzen bzw zu verbreiten. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung muss die Stadt Hamburg ein Ordnungsgeld von 1.022 EURO zahlen. (Weiter)


29. März 2004

SCIENTOLOGY KIRCHE DÜSSELDORF ERHÄLT NACH 23 JAHREN
DEN STATUS DES IDEALVEREINS UND IST AB SOFORT E. V.

Mit Datum vom 23. März 2004 bestätigte das Amtsgericht Düsseldorf der Scientology Kirche Düsseldorf e.V. mit Registerblatt VR 9371, dass ihr Verein nach 23 Jahren rechtmäßig eingetragen ist. Nach 23 Jahren bösartiger Unterstellungen erhält die Düsseldorfer Kirche endlich den Status des Idealvereins und trägt ab sofort das so lang verwehrte „e.V“. im Namen. Ab sofort darf sie Bankkonten eröffnen, Grundstücke und Häuser erwerben, kann sich generell als juristische Person freier bewegen und ihre Interessen leichter und unkomplizierter wahrnehmen.



8. März 2004

US-GERICHT VERDONNERT SEKTENBEAUFTRAGTE URSULA CABERTA ZU 5.249,50 DOLLAR FÜR NICHTERSCHEINEN ZUR ZEUGENVERNEHMUNG

US-Gericht rügte Cabertas Verhalten bereits am 16. November 2001 als „ausweichend“, „unkooperativ und „streitsüchtig“.

Wer zahlt die Zeche? Caberta selbst oder wieder einmal die Stadt Hamburg (Weiter)


25. Februar 2004

Menschenrechtsbericht 2003 der Vereinigten Staaten veröffentlicht!

Verbesserungen der Situation religiöser Minderheiten in Deutschland. Bayern nach wie vor Schlußlicht bei der Religionsfreiheit.

Der Bericht zum Download (11 Seiten/100 kB, PDF) hier!


5. Februar 2004
Urteil vom 12.12.2003 jetzt hier zum Download!!!

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg entscheidet:


Die Scientology Kirche ist nicht kommerziell, sondern widmet sich der Verfolgung religiöser bzw. weltanschaulicher Ziele. Die vom Gericht überprüften Tätigkeiten entsprechen den offiziellen Angaben der Kirche. In dem viele Jahre andauernden Rechtsstreit wurde von Seiten des Regierungspräsidium Stuttgart buchstäblich "jeder Stein umgedreht", um Beweise für viele "gängige" Vorwürfe gegenüber der Scientology Kirche zu finden. Viele weitere Behörden waren mit dem Verfahren beschäftigt, in das auch Erkenntnisse geheimdienstlicher Ermittlungen, Experten- und Zeugenaussagen, viele Zeitungsberichte und aktuelle Gutachten über Scientology einflossen. Das Ergebnis: die vollständige Rehabilitation der Scientology Kirche. Lesen Sie selbst:

Das originale Urteil - bei den Parteien eingegangen am 5.2.2004 - kann hier heruntergeladen werden.
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Januar Ausgabe 2004                   Die neue FREIHEIT

- Menschenrechtbüro in Brüssel feierlich eröffnet!
- Das Kreuz mit dem Kopftuch

Hier geht ´s hin!

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