Anhang II:
 Die sozialen Aktivitäten der
Scientology Kirche - ein Überblick

 Jede Kirche oder Religionsgemeinschaft leitet aus ihrem religiösen Selbstverständnis auch einen sozialen Auftrag ab. Ebenso wie die christlichen Kirchen soziale Einrichtungen unterhalten, um bestimmte gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen, gibt es auch soziale Einrichtungen, die von der Scientology Kirche oder von Scientologen ins Leben gerufen wurden, um zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen.

 Diese Hilfsaktivitäten werden in Übereinstimmung mit den Zielen der Scientology organisiert und durchgeführt: "Eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg, in der fähige Menschen erfolgreich sein und in der ehrliche Menschen Rechte haben können, und in der der Mensch die Freiheit hat, zu größeren Höhen des Daseins aufzusteigen -"

 Deshalb führen Scientologen auf der ganzen Welt breit angelegte und effektive Programme durch, um zum Beispiel Drogenmißbrauch, Kriminalität und Analphabetismus entgegenzutreten. Auch für Menschen in Not, von Obdachlosen bis zu Katastrophenopfern, leisten sie schnelle Hilfe. In Gemeinden überall auf der Welt hat ihre Arbeit eine unmittelbare und langfristige positive Wirkung auf andere.

 Es folgt ein kurzer Überblick über die wichtigsten Aktivitäten anhand von Beispielen:

 Die Bekämpfung des Drogenproblems

 Scientologen führen in Deutschland und anderen Ländern seit vielen Jahren Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit durch, um Menschen, insbesondere Kinder, davon abzuhalten, sich in den Teufelskreis des Drogenmißbrauchs zu begeben.

 Unter dem Motto "Sag Nein zu Drogen - Sag Ja zum Leben" wurden Hunderte von Veranstaltungen durchgeführt. Scientologen in Hamburg, Frankfurt, München, Stuttgart und vielen anderen Städten haben Aufklärungsbroschüren unter der Bevölkerung verteilt, um Menschen - auch Süchtige - über die schädlichen Auswirkungen von Drogen zu informieren.

 Neben der direkten Aufklärung und der Information über Wege aus der Sucht stellen sie Drogenabhängigen Kleidung und Nahrung zur Verfügung, um direkt vor Ort aktive Hilfe zu leisten.

 Zehntausende von Bürgern in ganz Deutschland haben die "Sag Nein zu Drogen - Sag ja zum Leben"-Kampagne mit ihrer Unterschrift unterstützt und zu einem Leben ohne Drogen aufgerufen.

 International wurden zahllose Veranstaltungen abgehalten und Kampagnen in den Medien durchgeführt, durch die Millionen von Menschen über die Gefahren des Drogenkonsums korrekt informiert wurden.

 Teil der Kampagne sind Vereidigungen, die von den sogenannten "Drug-Free Marshals", wie sie in den Vereinigten Staaten genannt werden, veranstaltet werden. Tausende von jungen Menschen haben ein Gelöbnis unterschrieben, in dem sie sich öffentlich dazu verpflichten, "Nein" zu Drogen zu sagen und ihre Freunde und Familienmitglieder zu ermutigen, das gleiche zu tun.

 Ihre Arbeit ist von Gouverneuren, Bürgermeistern, Polizeipräsidenten und Strafvollzugsbeamten, Abgeordneten des amerikanischen Kongresses, Parlamentsmitgliedern und vielen anderen Personen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf der ganzen Welt anerkannt und begrüßt worden.

 In den Vereinigten Staaten verlieh der Gouverneur des Staates Oklahoma den "Drug-Free Marshals" eine offizielle Anerkennung für "ihre Hingabe im Kampf zur Beendigung des Drogenproblems in unserer Gesellschaft".

 Inspektor Yvonne Brathwaite Burke hat die "Drug-Free Marshals" im Namen des Aufsichtskomitees für den Bezirk von Los Angeles lobend hervorgehoben und betonte: "Ihr positives Leitbild ist eine Fackel der Hoffnung für alle jungen Menschen in diesem Bezirk."

 Die Stadt Compton - eine der Gemeinden Kaliforniens, die am stärksten vom Drogenmißbrauch betroffen ist - rief offiziell einen "Drug-Free Marshals"-Tag aus und belobigte die Scientology Kirche "für ihre Hingabe im Kampf gegen den Drogenmißbrauch und - ihre Anstrengungen, mit Hilfe des 'Drug-Free Marshals'-Programms ein drogenfreies Compton zu schaffen". Der Gouverneur von Kalifornien, Pete Wilson, beglückwünschte neuernannte "Drug-Free Marshals" in Compton zu ihrem Engagement wie folgt: "Als 'Drug-Free Marshals' setzt Ihr ein Beispiel für Eure Freunde und Eure Familie, daß Drogenfreiheit der Weg ist. Wir müssen in gemeinsamem Geiste zusammenarbeiten und mit der Zielsetzung, Compton vollständig zu einem Ort der 'Drug-Free Marshals' werden zu lassen."

 Eine weitere Kampagne der Kirche mit dem Namen "Lead the Way to a Drug-Free USA" ("Führt den Weg zu einem drogenfreien Amerika an") hat Millionen von Menschen in den USA geholfen, die weitere Ausbreitung von Drogen einzudämmen.

Ähnliche Drogenbekämpfungsmaßnahmen werden von Scientologen in Frankreich, in der Schweiz, Spanien, Schweden, Dänemark, Italien, Großbritannien, Belgien, Israel und in anderen Ländern auf der ganzen Welt durchgeführt.

 Neben der Prävention engagieren sich viele Scientologen auch in der Rehabilitation Drogenabhängiger. Sie und die Kirche unterstützen Narconon, ein internationales Drogenrehabilitationsprogramm, das nach den von L. Ron Hubbard entwickelten Methoden arbeitet.

 In den 30 Jahren seit der Entstehung des ersten Narconon-Zentrums haben sich mehr als 27.000 Menschen erfolgreich diesem Rehabiliationsprogramm unterzogen und sich aus der Falle der Abhängigkeit befreit.

 Heute gibt es insgesamt 37 Narconon-Zentren in Frankreich, Spanien, Italien, den USA, Kanada, Rußland, Holland, Schweden, England, Dänemark und Mexiko sowie eine Einrichtung in Itzehoe bei Hamburg.

 Unabhängige Studien bestätigten, daß 69 bis 78 Prozent der Absolventen von Narconon zwei Jahre nach Abschluß des Programms weiterhin drogenfrei sind. Keiner der Absolventen beging Verbrechen im Zusammenhang mit Drogen. Die Ergebnisse bestätigen, daß Narconon das effektivste Drogenrehabilitationsprogramm ist, das es zur Zeit gibt. Das Narconon-Programm befreit die Person endgültig von ihrer Drogensucht und beseitigt ihr Verlangen nach Drogen.

Kürzlich veröffentlichte Dr. Forest Tennant, einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Drogenrehabilitation und Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Artikeln über Neurochemie und Drogenabhängigkeit, eine von ihm durchgeführte Studie. Sie zeigt die Wirksamkeit des von L. Ron Hubbard entwickelten Entgiftungsprogramms auf, das im Rahmen des Narconon-Programms verwendet wird. Dr. Tennant beschreibt Narconon als "eines der wichtigsten existierenden Behandlungszentren für Personen mit schwerer Drogenabhängigkeit" und er führt weiter aus, daß es "unzweifelhafte wissenschaftliche Beweise" für den Erfolg des Programms gibt und es "seiner Zeit um 20 Jahre voraus war", als es von L. Ron Hubbard entwickelt wurde.

 Während des letzten Jahrzehnts haben u. a. die Amerikanische Gesellschaft für Chemieingenieure, die Königlich- Schwedische Akademie der Wissenschaften, die Amerikanische Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit, das Nationale Institut der Vereinigten Staaten für Drogenmißbrauch und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen Berichte über die Ergebnisse des Entgiftungsprogramms von L. Ron Hubbard veröffentlicht.

 Jedes Jahr bestätigen und würdigen Hunderte von bedeutenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Experten auf dem Gebiet der Drogenrehabilitation die Wirksamkeit und die Ergebnisse der Drogenrehabilitationstechnologie von L. Ron Hubbard.

 Ein im kanadischen Strafvollzug tätiger Beamter stellte fest: "Das Narconon-Programm ist nach meinen Beobachtungen das einzige Programm, das schnelle und stabile Ergebnisse hervorbringt und Abhängigen hilft, ihre Drogensucht aufzugeben. Ich bin seit 1964 im Strafvollzug tätig und hatte die Gelegenheit, an verschiedenen Behandlungsprogrammen für Abhängige mitzuwirken und sie zu beobachten. Narconon ist jedoch das erste Programm, das die behaupteten Ergebnisse auch wirklich erzielt."

 Der Leiter einer Delegation des russischen Innenministeriums, die Lösungen für das Drogenproblem in Rußland suchte, kam nach seinen Untersuchungen verschiedener Narconon-Einrichtungen zu folgendem Schluß: "Der einzige Ort in der ganzen Welt, an dem ich mit eigenen Augen gesehen habe, wie Drogenabhängige völlig von Heroin und Kokain loskamen, ist Narconon. Diese Technologie befreit eine Person nicht nur von ihrer Abhängigkeit, sondern hält auch ihre Gesundheit, ihre Ethik und ihre Moral auf einem hohen Niveau. - Ich sehe in dieser Methode eine künftige Hoffnung für all die unglücklichen Abhängigen in Rußland und den anderen Republiken."

 Ein Bewährungshelfer der kalifornischen Jugendbehörde äußerte sich wie folgt über die Wirksamkeit von Narconon: "Ich bin von einigen der Erfolge sehr beeindruckt, die ich bei jugendlichen Straftätern, die das Narconon-Programm durchgeführt haben, beobachtet habe. Eine der dramatischsten Veränderungen, die ich jemals gesehen habe, zeigte sich bei einem Jugendlichen, der in keiner anderen Drogentherapie Veränderungen gezeigt hatte. Bei Narconon machte er schnelle und bemerkenswerte Fortschritte. Die Verbesserungen sind einzig und allein dem Narconon-Programm zuzuschreiben, da alle anderen Faktoren gleich geblieben sind."

 Der Gouverneur des Staates Connecticut ist einer der vielen Politiker, die das erfolgreiche Wirken des Narconon-Programms bestätigt haben. Er erklärte in einer Proklamation: "Narconon kämpft im Krieg gegen Drogen an zwei Fronten: 1) durch Drogenpräventionsprogramme und vorbeugende erzieherische Maßnahmen an Schulen, in Jugendstrafanstalten und bei zivilen Organisationen und 2) durch die Rehabilitierung derjenigen, die von Alkohol und anderen Drogen abhängig geworden sind." Der Gouverneur ermutigte "alle Bürger, dem Beispiel Narconons folgend daran zu arbeiten, eine drogenfreie Welt für die kommenden Generationen zu schaffen".

 Ein weiteres beeindruckendes Beispiel ist das Ensenada- Staatsgefängnis in Baja California, Mexiko:

 Etwa 80 % der Insassen dieser Anstalt waren schwer heroinabhängig, teilweise seit über 20 Jahren, und hatten bis zu 30 psychiatrische Entzugsprogramme ohne Erfolg absolviert.

 Dieser Umstand änderte sich gravierend, nachdem der Gefängnisdirektor von den Drogenrehabilitationsmethoden L. Ron Hubbards erfahren hatte.

 "Als wir begannen", erzählt Jose Luis Diaz, der Verwalter des Ensenada-Programms, "wählten wir die schlimmsten Leute aus, die Top-Kriminellen - diejenigen Gefängnisinsassen, die wegen Bankraub, Mord und mehrfachem Mord einsaßen".

 Seit dem Beginn des Programms haben sich mehr als 200 Gefängnisinsassen von ihrer Drogensucht befreit - für viele von ihnen ein erstes Hoffnungszeichen, daß sie ihr Leben auf neue Füße stellen können.

 "Ich würde mir wünschen, daß alle meine Freunde diese Gelegenheit bekommen, die ich gerade habe, um mein Leben zu ändern", sagt Thomas Cardenas. Cardenas befand sich zum zweitenmal hinter Gittern und war seit acht Jahren drogensüchtig. Nach fünf Schußverletzungen und den damit verbundenen Spätfolgen war er so abhängig, daß er ohne Drogen nicht mehr schlafen konnte. Heute ist er seit acht Monaten drogenfrei. "Meiner Meinung nach ist das Narconon-Programm die weltweite Lösung für das Drogenproblem", fügt Cardenas hinzu.

"Dieses Programm zeigt einem auf, wie man mit der Gesellschaft zurechtkommt, wie man sich wie ein menschliches Wesen verhält", sagt José Gonzales, der wegen Raubes verurteilt wurde. Gonzales ist seit sieben Monaten drogenfrei - das erste Mal seit Beginn seiner Drogensucht im Alter von 15 Jahren, vor mehr als 18 Jahren!

Pater Gustafo Bensen, der Gefängnisgeistliche, urteilte wie folgt: "Ich arbeite seit zehn Jahren hier in Ensenada, und ich kann ruhigen Gewissens behaupten, daß das Narconon-Programm das einzige Programm war, das wirkliche Änderungen an drogensüchtigen Gefängnisinsassen bewerkstelligte."

 "Was Narconon im Ensenada-Gefängnisprojekt geleistet hat, ist lebensverändernd", äußerte ein Richter aus Florida, der die Einrichtung besucht hatte. "Ich sah einige der schlimmsten Gefängnisinsassen Mexikos, hartgesottene Kriminelle, die vor diesem Programm jahrelang an der Nadel hingen, die sich jetzt in Rede und Verhalten nicht von einem Pfadfinder mit Adlerabzeichen unterschieden. Sie waren voller Hoffnung und Enthusiasmus für das Leben. Sie gewannen dem Leben wieder etwas ab. Meiner Meinung nach sollte jeder Gefängnisinsasse Amerikas die Gelegenheit bekommen, diese Technologie am eigenen Leib zu erfahren."

 Das Programm war in der Tat so erfolgreich, daß die zuständigen Behörden 1997 die finanziellen Zuwendungen für die Psychiatrie-"Therapien" einstellten und beschlossen, die Narconon-Methode in jedem Gefängnis im Verwaltungsgebiet Baja California einzuführen.

 Die Beseitigung des Analphabetismus

 Scientologen betrachten Analphabetismus in all seinen Ausprägungen als die eigentliche Ursache für Armut, Verbrechen und mangelnde Produktivität, und sie leiten wirkungsvolle Maßnahmen ein, um diese Ursache zu beseitigen. Sie unterstützen Applied Scholastics, eine internationale Organisation, die eine von L. Ron Hubbard entwickelte Studiertechnologie verwendet und die sich dem Ziel verschrieben hat, Analphabetismus und Lernprobleme zum Verschwinden zu bringen.

 Seit den 70er Jahren haben über 3 Millionen Schüler, Eltern und Pädagogen an den Applied-Scholastics-Programmen teilgenommen, die heute von mehr als 200 Gruppen in mehr als 30 Ländern durchgeführt werden.

 In Costa Rica führte die Ausbildung von Lehrern in der Studiertechnologie zu einer schnelleren und intensiveren Anwendung des Englischen als zweite Fremdsprache für Lehrer. In Anerkennung der Rolle, die L. Ron Hubbards Studiertechnologie in der Anhebung der Ausbildungsstandards gespielt hat, überreichte ein Vertreter des Erziehungsministeriums von Costa Rica anläßlich der Feier zum 20. Jahrestag eine Auszeichnung an Applied Scholastics. Dr. Humberto Perez stellte fest: "Als Vertreter Costa Ricas sind wir erfreut, diese Auszeichnung zu überreichen - als Zeichen unserer Wertschätzung für die Unterstützung Applied Scholastics in der Vermittlung der englischen Sprache an die Lehrer von Costa Rica. Wir beglückwünschen Applied Scholastics zu diesem Jubiläum und hoffen, daß seine Einbindung in das Erziehungssystem von Costa Rica in Zukunft noch gefestigter sein wird."

 Eine Proklamation, die Applied Scholastics kürzlich vom Bürgermeister von Austin, Texas, überreicht wurde, lautete: "Lesefähigkeit und Verständnis wurden durch das Programm von Applied Scholastics drastisch verbessert - mit dem Ergebnis, daß Schüler jetzt wirklich wissen, wie sie lernen können."

 Während die Programme von Applied Scholastics einen enormen Erfolg an öffentlichen und privaten Schulen sowie in Nachhilfezentren auf der ganzen Welt haben, gibt es auch bemerkenswerte Erfolge bei anderen grundlegenden Programmen, die direkt "an der Basis" in den Slums von Großstädten und in Gebieten mit sozial schwacher Bevölkerung stattfinden.

 Eines der bekanntesten davon ist die World Literacy Crusade, ein Projekt, das in Compton in Kalifornien begonnen wurde und das sich nun auf viele andere Städte der USA und Kanada und sogar auf so weit entfernte Orte wie Sydney in Australien und Auckland in Neuseeland ausgebreitet hat.

 Die Sozialprogramme zur Beseitigung des Analphabetismus der World Literacy Crusade bringen Hoffnung für Schüler, Mitglieder von Jugendbanden, Obdachlose und andere, die sich niemals die Voraussetzungen angeeignet haben, die für das Lernen notwendig sind.

 Die World Literacy Crusade arbeitet mit Behörden und Religionsführern verschiedener Glaubensrichtungen zusammen und verändert das Leben der Betroffenen grundlegend und wirkungsvoll.

 Durch die Anwendung der Studiertechnologie L. Ron Hubbards helfen diese Projekte Jugendlichen aus sozial unterprivilegierten Schichten und vermitteln Schülern die Fähigkeit zu lernen und sich einem sinnvollen Ziel zu widmen. Dadurch bewirken sie einen Rückgang des Drogenmißbrauchs und von Verbrechen, die beide entstehen, wenn Menschen die Tür effektiven Lernens verschlossen ist. Ein Jugendlicher erklärte: "Die Studiertechnologie ist ein machtvolles Instrument. Sie bringt dich dazu, lernen zu wollen und macht aus dir deinen eigenen Lehrer. Diese Burschen ließen nicht locker, bis ich aufwachte und erkannte, daß ich lernen konnte und daß ich es auch tun wollte."

 Ein anderer meinte: "Ich war bei Psychiatern, die mir erzählten, ich sei Legastheniker. Ich besuchte dann das Lese- und Schreibprogramm und innerhalb von drei Wochen konnte ich perfekt lesen. Ich konnte wieder zurück in die Schule und zeigen, was ich gelernt hatte - ich konnte besser lesen als die anderen Kinder."

 Scientologen in Washington, D.C., haben schon vor Jahren Projekte ins Leben gerufen, um Kindern in sozial schwachen Stadtvierteln Lesen und Schreiben beizubringen. U. a. haben sie den Verein für Gemeindehilfe gegründet, ein Nachhilfeprojekt zur Unterstützung des öffentlichen Schulsystems. Im Laufe der Jahre hat der Verein Hunderte von Nachhilfelehrern ausgebildet, die wiederum viele Tausende von Schülern mit außerordentlich guten Ergebnissen ausgebildet haben.

 Kürzlich wurde die Kirche für ihr Lese- und Schreibprogramm und andere soziale Aktivitäten in einer besonderen Proklamation vom Stadtrat von Washington, D.C., belobigt. Die Proklamation stellt fest (Auszug):

 "In Anbetracht der Tatsache, daß die Scientology Kirche seit 40 Jahren aktiv am sozialen Leben in D.C. teilgenommen hat

und

in Anbetracht der Tatsache, daß die Scientology Kirche an der Spitze des Projektes der "Drug-Free Marshals" für Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren steht und dabei geholfen hat, sicherzustellen, daß mehr als 2.000 Kinder in der Gemeinde D.C. das Gelöbnis abgelegt haben, ein Leben ohne Drogen zu führen und anderen zu helfen, ein drogenfreies Leben zu führen

und

in Anbetracht der Tatsache, daß Mitglieder der Scientology Kirche seit 1987 Volksschülern in D.C. geholfen haben, ihre Fähigkeit zu lesen und zu rechnen zu verbessern und sie für diesen Beitrag von der Schulbehörde von D.C. belobigt worden sind - erklären wir hiermit den 21. Oktober zum 'Tag der Scientology Kirche für die Verbesserung der Stadt',

und

ermutigen alle Bürger, mehr über die vielen Beiträge der Kirche zu erfahren und Wege zu finden, wie sie mit der Kirche zusammenarbeiten können, unsere Gemeinde zu verbessern."

 Daß die Lehren L. Ron Hubbards einem ganzen Land neue Hoffnung geben können, hat sich auch eindrucksvoll in einer anderen Region gezeigt, im afrikanischen Simbabwe. Hunderte von Scientologen und andere sind zahlreichen Anfragen dadurch nachgekommen, daß sie ihre ganze Energie für die Einführung der Ausbildungsmethoden L. Ron Hubbards aufwandten.

Zunächst wurden 400 Lehrer aus der Midlands-Provinz von Simbabwe in der Studiertechnologie ausgebildet, mittlerweile sind es über 1000 im ganzen Land.

 Ein Absolvent schrieb: "Alle Lehrer sollten verstehen, daß der Versuch, ohne die Erkenntnisse L. Ron Hubbards zu lehren, wie eine Seereise ohne Kompaß ist."

 Das Programm war so erfolgreich, daß das Kultusministerium die Genehmigung erteilte, es im ganzen Land umfassend einzuführen. Dieses Projekt ermöglichte bis jetzt 31.000 unterprivilegierten Kindern die Chance auf einen sozialen Aufstieg.

 Hilfe für Menschen in Not

 Scientologen helfen ihren Mitmenschen auf viele verschiedene Arten dort, wo Hilfe am nötigsten ist. Sie leisten Tausende von Stunden ehrenamtlicher Arbeit und unterstützen ein weites Spektrum an Hilfsorganisationen, wie z. B. das Rote Kreuz, diverse Stiftungen und Gemeindehilfsprogramme in Städten auf der ganzen Welt. Der Beitrag der Kirchenmitglieder in diesen Programmen reicht von der Teilnahme an Blutspendeaktionen bis hin zur Sammlung von Spielzeug für Waisenkinder und Nahrungs- und Kleiderspenden für unterprivilegierte Familien.

 Zum Beispiel haben in Portland, Oregon, ehrenamtliche Geistliche der Kirche jahrelang ein Nahrungsmittelhilfsprogramm unterstützt und bekamen in Anerkennung für ihren "außerordentlichen Beitrag" eine Urkunde überreicht.

 In Sydney in Australien arbeitet die Scientology Kirche mit der Heilsarmee zusammen und veranstaltet Nahrungs-, Kleider- und Spielzeugsammlungen.

 In Clearwater in Florida veranstaltet die Scientology Gemeindehilfe jedes Jahr ein Weihnachtsfest für Hunderte von Pflegekindern und -eltern im gesamten Bezirk von Pinellas. Das Programm wurde 1989 begonnen, nachdem Mitglieder des Gemeindehilfsprogramms erfahren hatten, daß viele der Pflegekinder des Bezirks kein eigenes Weihnachtsfest hatten, sondern in einen anderen Bezirk fahren mußten, um wenigstens irgendeine Art von Feier zu haben. Jedes Jahr schwärmen die Pflegeeltern und -kinder, welch besonderes Ereignis das Fest für sie gewesen ist. Für viele der Pflegekinder ist es die einzige Zeit des Jahres, in der sie ihre Geschwister sehen können, die von der Bezirksverwaltung in verschiedenen Pflegeheimen untergebracht werden.

 In Los Angeles erhielt der Direktor für Gemeindeprogramme der Kirche von Präsident Bill Clinton eine offizielle Anerkennung für die Hilfe für Pflegekinder. Scientologen haben mehr als 60.000 Stunden an freiwilliger Arbeit für den Kinder- und Familienpflegedienst des Bezirks von Los Angeles geleistet. Die Belobigung stellt fest (Auszug):

 "Sie haben mit Energie und Hingabe daran gearbeitet, Lösungen für die vielen Probleme zu erbringen, die der Staat allein nicht lösen kann. Mit ihrem aktiven Beitrag haben Sie zahllosen hilfsbedürftigen Menschen Hoffnung und Hilfe gebracht. - Ihre Arbeit bewirkt Großartiges in Richtung auf eine Gesundung und Erneuerung der Stadt und inspiriert all jene, die die Welt verbessern möchten."

 Hilfe für Katastrophenopfer

 Als Teil eines Programms für ehrenamtliche Geistliche leisten Scientologen auch regelmäßig schnelle Hilfe für Katastrophenopfer in der ganzen Welt.

 Als im Mai 1995 die Nachricht über das Erdbeben auf der Insel Sachalin in Rußland verbreitet wurde, kontaktierten Moskauer Scientologen das Ministerium für Katastrophenhilfe sowie Angestellte der Stadt und des örtlichen Krankenhauses, um ihre Hilfe anzubieten. Die Scientologen wurden in einem Flugzeug des Ministeriums von Moskau nach Chabarovsk geflogen, einer Stadt auf dem russischen Festland in der Nähe der Insel Sachalin.

 Die Freiwilligen verteilten sich auf die Krankenhäuser in Wladiwostok - in die viele Verwundete eingeliefert worden waren - und in der Ölmetropole Neftegorsk, dem Teil im Norden der Insel, der am stärksten betroffen war. Dort hatte das Erdbeben 17 Wohnanlagen völlig zerstört. Lediglich ein Drittel der Bevölkerung hatte überlebt. Zweitausend Menschen waren in den Trümmern umgekommen.

 Die Scientologen arbeiteten mit den Ärzten zusammen, sie trösteten die Verletzten, die Hinterbliebenen und diejenigen, die ihre Angehörigen unter den Trümmern suchten und halfen den Überlebenden mit Scientology-Verfahren, die Beistände genannt werden. Sie kümmerten sich auch um das Rettungspersonal, das selbst unter enormem Stress stand, der auf die lange und schwierige Arbeit sowie die schrecklichen Bilder vor Ort zurückzuführen war.

 Die von L. Ron Hubbard entwickelten Beistände bestätigen die geistige Natur einer Person und orientieren sie in bezug auf ihren Körper und ihre Umgebung. Sie sind eine unmittelbare, effektive Hilfe. Beistände sind ein kleiner Teil der umfassenden spirituellen Technologie der Scientology. Ihr großer Wert besteht in der Leichtigkeit, mit der man ihre Anwendung erlernen kann und in den schnellen Ergebnissen, die man damit erzielen kann.

 Ein leitender Beamter in Neftegorsk war von den Ergebnissen der Beistände bei den Erdbebenopfern so beeindruckt, daß er dem Ministerium für Katastrophenhilfe über die Scientologen berichtete. Der Bericht schloß mit der Empfehlung: "Ich erachte die Arbeit dieser Gruppe als notwendig und hilfreich und ich ersuche darum, daß Dianetik-Spezialisten denjenigen Brigaden angegliedert werden, die in Katastrophen- und Notstandsgebiete geschickt werden."

 Der stellvertretende Militärbefehlshaber der Region schrieb: "Im Juli 1995 haben die Spezialisten des 'Hubbard Humanitarian Centre' mit den Mitgliedern der 187. Rettungsbrigade der Region Fernost zusammengearbeitet. Wir halten es von nun an für absolut unerläßlich, ausgebildete Dianetik-Spezialisten in die Rettungsmannschaften zu integrieren, um Hilfe in Notstandssituationen zu geben und die Effektivität der Rettungsmannschaften zu erhöhen."

 Mit Beiständen wurde auch in Japan geholfen, nachdem Kobe im Januar 1995 von einem der schlimmsten Erdbeben des 20. Jahrhunderts heimgesucht worden war. In der ganzen Stadt wurden Hilfszentren eingerichtet, meist in Schulen, wo oft mehr als 1000 Opfer untergebracht waren. Ärzteteams kümmerten sich um deren körperliche Beschwerden, gefolgt von Scientologen, die seelischen Beistand gaben.

 Die Beistände wurden in Kobe so populär, und so viele Menschen, denen damit geholfen wurde, wollten ihrerseits anderen damit helfen, daß ehrenamtliche Geistliche Vorträge abhalten mußten, um interessierte Leute in der Technologie der Beistände auszubilden. Durch ihre rasche Verbreitung konnte letztlich Tausenden von Erdbebenopfern damit geholfen werden.

 Einige Monate vorher hatten Scientologen den Opfern eines vernichtenden Erdbebens in der Gemeinde Northridge in Kalifornien wirkungsvoll geholfen und dafür Auszeichnungen von der Stadt und dem Bezirk Los Angeles erhalten. Sie waren unter den ersten, die am Ort der Katastrophe auftauchten und den Opfern mit Nahrungsmitteln, Decken, Taschenlampen und anderen notwendigen Dingen halfen. Die Hilfsaktion erstreckte sich über mehrere Wochen. Die ehrenamtlichen Helfer sammelten Geld für Vorräte, gaben Beistände, kümmerten sich um die Kinder, leisteten Hilfe in den von der US-Regierung errichteten Büros und halfen schließlich Hunderten von Familien dabei, wieder in ihre Häuser zurückzukehren. In einer offiziellen Erklärung belobigte der Stadtrat von Los Angeles die Scientologen und beschrieb ihre Arbeit als "weit über das hinausgehend, was in Notzeiten die Bürgerpflicht ist".

 Anerkennungsschreiben für die Bemühungen der Kirche und ihrer Ehrenamtlichen Geistlichen kamen auch von den Senatoren des Staates Kalifornien Tom Hayden (für einen "außerordentlichen Beitrag") und David Roberti ("in Anerkennung für ihre Dienste an der Gemeinde nach dem Erdbeben von Northridge").

 Auf ähnliche Weise haben Scientologen Hilfe für die Opfer von Flutkatastrophen, Wirbelstürmen und anderen Naturkatastrophen geleistet, oft Seite an Seite mit Mitarbeitern des Roten Kreuzes; ebenso halfen sie den Überlebenden des Bombenanschlags von Oklahoma City und unterstützten die Rettungsmannschaften während der blutigen Aufräumarbeiten nach diesem grausamen Massaker.

 Derartige Aktivitäten von Scientologen zur Verbesserung gesellschaftlicher Zustände finden in Städten und Gemeinden auf der ganzen Welt statt. Stadträte, Bürgermeister, Parlamentarier und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben Scientologen und den Gründer der Religion, L. Ron Hubbard, mit zahlreichen Ehrungen, Proklamationen und Anerkennungen für ihre soziale Arbeit ausgezeichnet.

 Scientology in Deutschland

 Wenn die sozialen Aktivitäten der Scientology Kirche in anderen Ländern sichtbarer sind als in Deutschland, dann liegt das nicht daran, daß deutsche Scientologen weniger engagiert wären, sondern daran, daß deutsche Politiker und Behörden ihnen gezielt Steine in den Weg legen. Anstatt stolz darauf zu sein, daß die Bürger ihres Landes sich um die Beseitigung gesellschaftlicher Mißstände kümmern, setzen diese Politiker in ihrem blinden Fanatismus alles daran, die sozialen Aktivitäten der Scientology Kirche zu diskreditieren und Hilfe für Mitmenschen zu verhindern.

 Die religiös neutrale Drogenrehabilitationseinrichtung Narconon wird regelmäßig in privaten und staatlichen Anti- Scientology-Broschüren als "Tarnorganisation" diskreditiert. Während Narconon in vielen anderen Ländern staatlich unterstützt wird, hat sich in Deutschland nicht ein Politiker die Mühe gemacht, dieses effektive Programm einer objektiven Überprüfung zu unterziehen. Stattdessen werden die abstrusesten Vorwürfe dagegen erhoben und Drogensüchtige davon abgehalten, die lebensrettende Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 In einem Fall im Jahre 1993 forderte die hamburgische CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Antje Blumenthal sogar ein Verbot des Aktionskomitees Drogenfreies Hamburg, weil sie darin eine Scientologin als Mitglied "erkannt" hatte. Das Aktionskomitee hatte Aufklärungsbroschüren über Drogen sowie Erbsensuppe an Drogensüchtige verteilt. Daß Antje Blumenthal den Suppenausschank zusammen mit fünf weiteren Lokalpolitikern heimlich beobachtete, um die Scientologin "auf frischer Tat zu ertappen", zeigt, welches Ausmaß die krankhafte Hysterie einiger Politiker angenommen hat.

 In einem anderen Fall wurde einem Scientologen in Ratingen in Nordrhein-Westfalen vom Stadtdirektor ein Informationsstand verweigert, mit dem er über die Gefahren von Drogen für Kinder aufklären wollte. Als Grund wurde angegeben, daß "durch die Beteiligung der Scientology Kirche an der beantragten Veranstaltung der Tatbestand der Jugendgefährdung gegeben" sei, und durch den Informationsstand deshalb "mit Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung - zu rechnen wäre." Von welchem Wahnsinn werden solche Entscheidungen getragen?

 Das sind nur einige von zahlreichen Beispielen für die Behinderung und die Verhinderung von der Allgemeinheit dienenden Aktivitäten, an denen Scientologen beteiligt sind.

 Sie werden sich dennoch auch weiterhin für die jeweiligen gesellschaftlichen Programme und Projekte der Scientology Kirche engagieren, deren Durchführung ihnen am Herzen liegt.

 Tiefergehende Ausführungen zu einzelnen Sozialprogrammen der Scientology Kirche können dem Buch Was ist Scientology? entnommen werden, das über die Scientology Kirche Deutschland, Beichstraße 12, 80802 München, bestellt werden kann.

 Behörden, Schulen, Kirchen und Medien wird diese Publikation, die Antworten auf alle häufigen Fragen zu Scientology beinhaltet, auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt.

ZUM INHALTVERZEICHNIS

"WAS FÜR SIE WAHR IST, ist, was Sie selbst beobachtet haben. Und wenn Sie das verlieren, haben Sie alles verloren.

Was ist persönliche Integrität?

 Persönliche Integrität bedeutet zu wissen, was man weiß - was Sie wissen, ist, was Sie wissen - und den Mut zu haben, zu wissen und zu äußern, was Sie beobachtet haben. Das ist Integrität, und es gibt keine andere Integrität.

 Natürlich können wir über Ehre, Wahrheit und all diese Dinge sprechen, diese esoterischen Begriffe. Aber ich glaube, sie wären alle sehr wohl erfaßt, wenn das, was wir beobachteten, auch wirklich das wäre, was wir beobachtet haben; wenn wir uns bemühen würden, tatsächlich zu beobachten, was wir gerade beobachten und stets darauf achten zu beobachten; und uns nicht unbedingt an eine skeptische Haltung klammern, eine kritische Einstellung aufrechterhalten noch allem gegenüber vorbehaltlos sind, jedoch genügend persönliche Integrität bewahren und ausreichend persönliche Überzeugung und Selbstvertrauen und den Mut, daß wir das beobachten können, was wir beobachten, und äußern, was wir beobachtet haben.

 Nichts in Dianetik und Scientology ist für Sie wahr, sofern Sie es nicht beobachtet haben. Und es ist wahr entsprechend Ihrer Beobachtung. Das ist alles."

 L. Ron Hubbard

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