Flugblatt vom 09.02.2001

Stoppt die Steuergeldverschwendung !
Kündigt Carlhoff !

Seit mehr als sieben Jahren existiert im Kultusministerium ein fünfköpfiges Gremium unter Leitung eines Herrn Carlhoff. 

Offiziell wird behauptet, die Aufgabe dieser Gruppe sei es, „Diskussionen zu versachlichen" und dabei „größstmöglichen Wert auf Transparenz" zu legen. 

Nichts davon ist wahr!

Die sogenannte „Interministerielle Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen - IMASuP" macht effektiv nur eines: 

Sie betreibt Diffamierung und gesellschaftliche Ächtung von Angehörigen religiöser Minderheiten Unter Ausschluss der Öffentlichkeit sammeln sie Informationen über Einzelpersonen und Gruppen. Und sie verwerten diese Informationen, um existenzbedrohende Maßnahmen gegen Mitglieder von Minderheiten in die Wege zu leiten. 

Regelmäßige Kontakte eines Stuttgarter Kultusbeamten und einer wegen 
Korruption verdächtigten Hamburger Senatsangestellten

Hans-Werner Carlhoff, Leiter der IMASuP, pflegt enge Beziehung zu Ursula Caberta, einer zwielichtigen Angestellten des Hamburger Innensenats, gegen die seit mehreren Monaten ein Ermittlungsverfahren wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme läuft.

Die Sektenjägerin aus der feinen Hansestadt hat den Erhalt der fraglichen Gelder 
in Deutschland bereits eidestattlich versichert. Es geht nur noch um die Höhe der 
illegalen Zuwendungen. Die Rede ist von 100.000 Mark und mehr. Fest steht, dass 
der Geldgeber, der amerikanische Multimillionär Bob Minton, stets sehr großzügig war, wenn es um die Förderung seiner eigenen dubiosen Geschäfte ging. Minton hat seine Millionen durch skrupellose Geschäfte mit der Militärdiktatur eines armen Dritte-Welt-Land zusammen gerafft. Das Land Nigeria  hat Strafanzeige gegen Minton eingereicht. Die internationale Presse bezeichnet Minton als eine zentrale Figur in einem der größten Betrugsskandale aller Zeiten. 

Direkter „Erfolg" dieser Verbindung: Im September 2000 hat Carlhoff den „Big Spender" Minton in einem Rundschreiben des Baden-Württembergischen Kultusministeriums auf gleich drei DIN A4-Seiten beweihräuchert und in Schutz genommen. 

Wir fordern:

- Keine Steuergelder für Diskriminierung! 

- Gleiche Rechte auch für Baden-Württemberger, die einer weltanschaulichen Minderheit angehören 

- Auflösung der „Arbeitsgruppe IMASuP" im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport 

- Entlassung von des IMASuP-Leiters Hans-Werner Carlhoff

Unterstützen Sie diese Aktion!

Am 30. Januar 2001 wurde beim Landtag Baden-Württemberg eine entsprechende Petition eingereicht. 

Finden Sie heraus, wie Sie unser Anliegen unterstützen können: 0711-242531 (Maja Nüesch) oder im Internet: 

www.menschenrechtsbuero.de/petition.htm