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PRESSEMITTEILUNG

27. Februar 2001


DISKRIMINIERUNG VON SCIENTOLOGEN IN DEUTSCHLAND NIMMT IM AMERIKANISCHEN MENSCHENRECHTSBERICHT 2000 ERNEUT BREITEN RAUM EIN

- DIALOGVERWEIGERUNG WIRD KRITISIERT -

(Washington/München). Die amerikanische Regierung betrachtet die Diskriminierung von Scientology- Mitgliedern in Deutschland weiter mit größter Sorge. Dies verdeutlicht die umfangreiche Beschreibung von  Diskriminierungsfällen in dem jetzt vom US-Aussenministerium veröffentlichen Menschenrechtsbericht für das Jahr 2000.

Im Menschenrechtsbericht angeführt wird die seit 1997 andauernde ergebnislose Verfassungsschutz-
Beobachtung von Scientology, sowie der Einsatz sogenannter "Sektenfilter", um Scientology-Mitglieder vom Wirtschaftsleben auszuschließen. Auch eine von der Hamburger Innenbehörde mit initiierte Hysterie-Kampagne gegen Microsoft - ein von einer amerikanischen Softwarefirma, dessen Inhaber Scientology-Mitglied ist, entwickelter Bestandteil von Windows 2000 war ohne Beweise als "trojanisches Pferd" verdächtigt worden - wird kritisiert. Ebenso die mangelnde Dialogbereitschaft von Regierungsvertretern.

Das Menschenrechtsbüro der Scientology Kirche Deutschland e.V. (Sitz München) begrüßte in einer Stellungnahme, dass auch die neue amerikanische Regierung entschieden für Religionsfreiheit und Menschenrechte eintritt.

Ingo Lehmann, Leiter des Menschenrechtsbüros, forderte die Bundesregierung zum Dialog auf: "Die Scientology-Religion und ihre effektiven Hilfen zur Lösung sozialer Probleme, wie einem drogenfreien Leben, finden weltweit zunehmend Anerkennung. Weltweit verachtete Diskriminierungs-Relikte aus der Kohl-Ära können durch Dialog zum Nutzen aller aus der Welt geschafft werden. Unsere Türen stehen immer für klärende Gespräche offen."

Für den Inhalt und weitere Informationen: Georg Stoffel, Ingo Lehmann
Telefon: 089/27 81 77 33 oder 27 81 77 38

Den Menschenrechtsbericht 2000 finden Sie im Internet unter
www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2000/eur/   oder unter www.menschenrechtsbuero.de/html/akt2001.htm


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