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Pressemitteilung

      12.10.2000
SCIENTOLOGY REICHT BESCHWERDE BEI DEN VEREINTEN NATIONEN EIN
- Buchzensur in öffentlichen Bibliotheken kritisiert -

Die offiziellen Beschwerden über die Diskriminierung in der Bundesrepublik reißen nicht ab. Die Church of Scientology International (Sitz Los Angeles) hat jetzt den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen in Genf für Meinungsäußerungsfreiheit  aufgefordert, gegen die Zensur deutscher Behörden vorzugehen, die den Bürgern den freien Zugang zur Literatur von Scientology-Begründer L. Ron Hubbards in öffentlichen Bibliotheken verwehren.

Die zehnseitige Beschwerde, die von der Rechtsanwaltskanzlei Bisceglie & Walsh des  internationalen Menschenrechtsexperten William C. Walsh in Washington, D.C., eingereicht wurde, hat den Katalog der Menschenrechtsverletzung gegenüber Scientologen in Deutschland um ein weiteres maßgebliches Kapitel erweitert.

Mehr als 120 Millionen Exemplare von L. Hubbards Büchern wurden in über
50 Sprachen veröffentlicht. Seine Bücher sind gefragt und werden in Buchhandlungen auch in Deutschland verkauft. Behördenvertreter haben dennoch eine systematische Kampagne begonnen, um der Öffentlichkeit den freien Zugang zu L. Ron Hubbards Literatur zu verwehren, indem sie seine Bücher aus Landes- und Stadtbibliotheken quer durch Deutschland entfernen oder diese gar nicht erst aufnehmen lassen.

Diese Bücher geben einen Einblick in die grundlegende Lehre und Praxis der Scientology-Religion, die den Menschen für ein unsterbliches geistiges Wesen hält, der mehr Fähigkeiten besitzt, als er sich derzeit vorzustellen vermag. Die Werke
L. Ron Hubbards geben dem Leser praktische Werkzeuge in die Hand, mit deren Hilfe dieser sein gegenwärtiges Leben besser zu meistern lernt, wie zum Beispiel im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen, Ausbildung sowie Ethik und Moral.

Rechtsanwalt Walsh führt aus, dass seine Bücher jene korrekten Informationen über die Scientology-Religion enthalten, die der Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich sind. Durch sie könnte sich der Bürger selbst eine Meinung bilden. Walsh erläutert in seiner Beschwerde, dass diese Art behördlicher Zensur die religiöse Intoleranz in Deutschland noch fördern soll, der sich Scientologen ohnehin ausgesetzt sehen. Die staatliche Kampagne gegen Scientology-Literatur ist eine Verletzung der Meinungsäußerungsfreiheit, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in anderen internationalen Menschenrechtskonventionen verankert sind, die von der Bundesregierung als verbindlich angenommen wurden.

Für weitere Informationen: Georg Stoffel/Sabine Weber - 089/27817732

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