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Obwohl die meisten Menschen durchaus der Meinung sind, dass sie in ihrem Leben mehr Nachdruck auf den Aspekt Religion legen sollten, gehen nur sehr wenige der Ausübung ihrer Religion so engagiert nach wie Scientologen. Während Zeiten der Ausbildung oder des so genannten Auditings verbringen sie oft mehrere Stunden pro Tag in ihrer Kirche, an fünf Tagen die Woche und über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Oben: Der Empfangsbereich der Scientology Kirche in Hamburg.

Was ist Auditing?


Im Auditing verwendet ein Scientology-Geistlicher, ein so genannter Auditor (rechts), die grundlegenden Wahrheiten der Scientology-Religion mit der Zielsetzung, sein Gegenüber schrittweise freier zu machen – als das unsterbliche geistige Wesen, das der Mensch faktisch ist. Der Auditor erreicht dies, indem er dem Einzelnen hilft, sein eigenes Dasein genau in Augenschein zu nehmen, und indem er seine Fähigkeit erhöht dem ins Auge zu sehen, was er ist und wo er ist. Die Begriffe „Auditing“ und „Auditor“ stammen vom lateinischen audire, hier im Sinne von „zuhören“.
Auditing (das Wort stammt vom lateinischen audire, „zuhören“) ist in der Scientology-Religion eine zentrale Praktik und stellt eine in ihrer Form einzigartige Seelsorge dar. Auditing kann sowohl mit Gruppen – etwa bei einer Sonntagsandacht oder bei anderen Zusammenkünften der Kirchengemeinde – als auch mit Einzelnen in einer so genannten Sitzung und von Angesicht zu Angesicht stattfinden. Durchgeführt wird es von einem Scientology-Geistlichen, der darin ausgebildet und qualifiziert ist. In diesem Zusammenhang wird der Geistliche als Auditor bezeichnet, was soviel bedeutet wie „jemand, der zuhört“.

Ein Auditor befasst sich weder mit irgendeiner vagen Form geistiger Ausforschung noch gibt er von sich aus Lösungen oder Ratschläge noch sind von ihm Bewertung, Abwertung oder Auswertung zu erwarten. Stattdessen ermöglicht Auditing dem Auditierten – also der Person, der „zugehört“ wird – seine eigenen Antworten auf die Probleme des Lebens zu finden. Auditing versetzt einen in die Lage, sein eigenes Dasein von einem gleichsam spirituellen Blickpunkt aus zu betrachten. Es erhöht die Fähigkeit zu sehen, wo man ist und was man ist – und die Fähigkeit, diesbezüglich etwas zu tun. Auditing ist also nicht etwas, das mit jemandem auf passive Weise geschieht. Vielmehr setzt sein Nutzen die aktive Teilnahme voraus sowie die Bereitschaft, ohne Vorbehalt „in den Spiegel“ zu schauen und über das Erkannte mit dem Auditor frei zu kommunizieren.

Wird Auditing auf individueller Basis durchgeführt, sitzen sich der Auditor und der Auditierte in einem ruhigen und ablenkungsfreien Raum gegenüber. Das Gemeindemitglied wird – Sitzung für Sitzung – einen präzisen Weg entlang festgelegter Schritte geleitet, der zur Erlangung genau beschriebener höherer Bewusstseins-zustände führt. Dies wird erreicht, indem der Person geholfen wird, sich schrittweise und durch eigene Erkenntnis von ihren Unvollkommenheiten zu befreien und ihre individuellen Fähigkeiten zu erhöhen. Beides ist notwendig, um sein vollständiges spirituelles Potenzial zurückzuerlangen. Im Prozess des Auditings verwendet der Auditor ein so genanntes E-Meter (kurz für Elektrometer). Das E-Meter allein bewirkt nichts, aber in den Händen eines ausgebildeten Auditors dient es dazu, dem Einzelnen zu helfen Bereiche geistiger Belastungen zu finden, damit diese angesprochen und von der Person selbst betrachtet und „aufgelöst“ werden können.

Auditing ist präzise und erfolgt auf der Grundlage genau festgelegter Schritte. Mit Hilfe spezifischer Fragen wird die Person durch für sie relevante Bereiche ihres Lebens geleitet, ein Vorgehen, das grundsätzlich wesentliche Erkenntnisse über diese Bereiche zur Folge hat und zu einer höheren Stufe des Bewusstseins über das eigene Dasein führt. Auf diese Weise wird die Person glücklicher, zuversichtlicher, bewusster und kann ihr eigenes Leben selbstbestimmt leben. Jemand, der auditiert wird, erfährt oft auch ein Wiederaufleben oder eine Verstärkung des Verantwortungsgefühls für seine Mitmenschen und seine Umwelt – sicherlich eine Erklärung für das Phänomen, dass sehr viele Scientologen in Sozialprojekten und Programmen zur Behebung gesellschaftlicher Missstände mitwirken.

Auditing wird routinemäßig auch mit Gruppen durchgeführt, als Teil jeder Sonntagsandacht und bei anderen Zusammenkünften der Kirchengemeinde. Auf dieses Gruppenauditing trifft dasselbe zu wie auf Auditing auf individueller Basis: Der Auditor leitet den Ablauf und sorgt dafür, dass alle Versammelten die konkreten Fragen oder Anweisungen beantworten bzw. ausführen. Dadurch kann der Auditor das Kommunikationsniveau und das Bewusstsein aller Teilnehmer erheblich erhöhen. Gruppenauditing bietet sowohl Mitgliedern als auch anderen Teilnehmern der Sonntagsandachten die Möglichkeit, regelmäßig den Nutzen des Auditings zu erfahren.

Scientology gründet wesentlich auf der Vorstellung, dass erhöhtes Bewusstsein der entscheidende Faktor auf dem Weg zu erhöhtem Überlebenspotenzial und zu größerem Glück ist. Durch Auditing wird man zwar geistig frei, diese Freiheit aber bedarf auch des Wissens, wie man frei bleibt – und wie man andere befreit. Man erlangt dieses Wissen, indem man die Scientology-Lehre studiert und sich in ihrer Anwendung ausbildet.

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